Geburtstagsvorbereitungen stehen im Fokus

Mitglieder des DRK Badenhausen im Rahmen der Jahreshauptversammlung. (Foto: Bordefeld)

DRK-Badenhausen zieht Bilanz / Über 200 Blutspender im abgelaufenen Jahr

Badenhausen (pb). Der DRK Ortsverein, der in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen feiert, hat mit Christa Pauly wieder eine zweite Vorsitzende. Sie wurde während der Jahreshauptversammlung einstimmig in dieses Amt gewählt, womit ein großes Loch geschlossen wurde. Zuvor nutzte die erste Vorsitzende, Gesa Beulshausen, aber die Gelegenheit, in ihrem Bericht schon einmal die geplanten Jubiläumsaktivitäten vorzustellen.
Aus dem triftigen Grund des Jubiläums hat sich der Vorstand zu vier Blutspendeterminen entschlossen. Zur bereits im Januar durchgeführten Blutspende haben sich 73 Spender eingefunden. Zu dieser lebenswichtigen Aktion wird aber bereits am Freitag, 13. April, am Freitag, 13. Juli, und am Freitag, 12. Oktober, jeweils von 16 bis 19.30 Uhr in die Schule am Johannisborn herzlich eingeladen.
Außerdem wird am Sonntag, 16. September, ein etwas anderer „Tag der offenen Tür“ durchgeführt, der um 11 Uhr mit einem Gottesdienst beginnen soll. Anschließend lädt das DRK in und um das Pfarrhaus zum Verweilen, zum Essen und zum Informieren über die Arbeit vor Ort herzlich ein. Bei Kaffee und Kuchen soll dieser informative Tag dann langsam ausklingen. Wie genau sich dieser 16. September gestalten wird, wird noch rechtzeitig bekannt gegeben.
Zusammen mit dem Arbeitskreis der „Älteren Generation“ plant das DRK in diesem Jahr wieder einen Grillabend. Ein genauer Termin dafür steht derzeit noch nicht fest. Allerdings wird man am Sonntag, 7. Oktober, in Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde den Erntedanknachmittag feiern. Die Senioren-Weihnachtsfeier selbst wird traditionsgemäß am Dritten Advent ausgerichtet.
Zuvor schaute die erste Vorsitzende aber auf das abgelaufene, sehr aktionsreiche Jahr zurück, dass auch einen positiven Trend beim Blutspenden aufzuweisen hatte. Sei in den vergangenen drei Jahren die Spenderzahl in den Keller gerutscht, habe man 2011 über 200 Spender zählen können, was ein Gesamtplus von 54 ausgemacht hat.
Ein Schwerpunktthema der Arbeit vor Ort sei die Seniorenarbeit. Im Jahresablauf seien zahlreiche Geburtstags-, Ehejubiläen- und Kranken- sowie Weihnachtsbesuche zumeist von den Sozialbetreuerinnen absolviert worden. Diese Besuche seien sehr wichtig, da in Zukunft die Vereinsamung der älteren Mitbürger weiter zunehmen werde.
Die in Zusammenarbeit mit der Kirche ins Leben gerufenen Projekte „Miteinander Frühstücken“ und „Senioren-Erntedank“ seien auch 2011 auf sehr große Resonanz gestoßen. Noch stärker besucht sei die Weihnachtsfeier am dritten Advent gewesen.
Ebenso zufriedenstellend sei die Teilnehmerzahl am bereits zweiten Klön- und Grill-abend, im Rahmen der Seniorenbetreuung verlaufen.
Bei allen Aktionen seien aber die Kinder nicht vergessen worden, denn das DRK habe sich auch an der Ferienpassaktion der Samtgemeinde Bad Grund beteiligt.
Anschließend kam Gesa Beulshausen auf ein nicht so erfreuliches Thema zu sprechen: Die Satzungsänderung. Bereits während der Jahreshauptversammlung im vergangenen Jahr hatten sich die Teilnehmer/innen dafür ausgesprochen, den DRK Ortsverein in das Vereinsregister eintragen zu lassen. Allerdings sei das bislang leider noch nicht erfolgt, weil das Registeramt „Steine“ in den Weg gelegt hat. Die Versammlung beschloss aber die geforderten Punkte umzusetzen und hofft damit, die gesetzlichen Steine beiseite rollen zu können.
Der stellvertretende Bürgermeister, Walter Lagershausen, ließ es sich aber nicht nehmen, die wichtige und gute Arbeit des DRK zu loben. Der erste Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Mike Südekum, ging in seinem Grußwort insbesondere auf die gemeinsamen Projekte von DRK und Kirche ein, und sprach die Hoffnung aus, dass diese auch in Zukunft so erfolgreich fortgesetzt werden wird.
Uta Timpe-Bautz wiederum referierte dann über die Entstehung des Deutschen Roten Kreuzes sowie über die aktuelle Lage in Syrien und die Hilfe vor Ort, was ihr viel Aufmerksamkeit und Applaus einbrachte.
Es galt aber auch, eine Kassenprüferin zu wählen, und die Versammlung entschied sich einstimmig dafür, dass Brigitte Rosenthal übernehmen sollte.