Große Strecke hinter sich gebracht

Martina Lagershausen zusammen mit den glücklichen Luftballonstartern. (Foto: Bordfeld)

Lisas Luftballon flog fast 100 Kilometer weit ins entfernte Dingelstedt

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Kindergartens „St. Martin“ in Badenhausen wurden 150 prall mit Gas gefüllte Luftballone der unterschiedlichsten Farben und mit Postkarten am anderen Ende des Haltebandes von den Kindern in den blauen Himmel entlassen. Sechs von ihnen wurden auch gefunden, zwei von denen haben fast 100 Kilometer hinter sich gebracht, einer schaffte nicht ganz 30 Meter.
Um den kleinen Ballonstartern, deren Luftboten gefunden und Karten dann auch wieder gen Badenhausen geschickt wurden, zu gratulieren, hatte die Leiterin des Kindergartens, Martina Lagershausen, alle zusammen mit ihren Müttern zu einer kleinen Feierstunde geladen. Dort gab sie nicht nur die Länge und Ziele der Schwebestrecken bekannt, sondern jedem, dessen Karte wieder zurückgekommen ist, einen kleinen Erinnerungspreis.
Lisas Ballon flog bis ins 98,6 Kilometer weit entfernte Dingelstedt, welches am in Sachsen-Anhalt gelegenen Höhenzug Huy zu finden ist. Die beiden von Finja und Johanna schafften auch stolze 95,7 Kilometer. Das Landeziel hieß nämlich Aspenstedt, nahe Dingelstedt. Matthis Luftbote setzte beim 40,3 Kilometer weit entfernten Torfhaus zur Landung an. Drei Ballone hatten Clausthal-Zellerfeld als Landebahn genutzt. Weil der von Katherina bis zum Rhea-Zentrum flog, legte er 19,6 Kilometer zurück, Jonas seiner schaffte immerhin 18,2 Kilometer und Lenas 17,9, weil der bei der Flambacher Mühle gefunden wurde. Ganze 26 Meter brachte Max sein Ballon hinter sich, denn er kam gleich im Bürgerpark wieder runter.