Halbjahrsbericht im Fokus der Ratssitzung

Der Straßenbelag am Wendehammer in der Straße „Am Johannisborn“ senkt sich immer wieder ab. Die Ursache konnte immer noch nicht gefunden werden. (Foto: Bordfeld)

Sanierung des Stranßenzuges Am Johannisborn duldet keinen weiteren

Von Petra Bordfeld, Badenhausen

Der wichtigste und somit Hauptpunkt der Sitzung des Rates der Gemeinde Badenhausen war der Halbjahresbericht zur Haushaltsführung bis zum 31. Juli 2011.
Samtgemeindedirektor Harald Dietzmann ging auf die 14 Punkte umfassende Auswertung des Budgets ein. So ist beispielsweise erkennbar, dass die Entwicklung der Konzessionsabgabe im Bereich der Elektrizität- und Gasversorgung insgesamt kostenneutral ist. Die Verbrauchsentwicklung und der negative demografische Trend brächten aber voraussichtlich weitere Ertragseinbußen mit sich. Immerhin wird aber der Planansatz 2011 insgesamt erfüllt, wobei der Rückgang im Bereich Strom als negativ gesehen werden muss.
Zum Punkt „Bereitstellung der Sportstätten“ ließ Dietzmann durchblicken, dass die regelmäßigen Pflegemaßnahmen für die Sportstätte entsprechend der Pflegekonzeption umgesetzt werden. Die Erträge und Aufwendungen verliefen planmäßig. Allerdings sind durch einen Wasserrohrbruch im Bereich des Sportplatzes, dessen Ursache noch nicht vollends geklärt ist, erhöhte Wassergebühren angefallen. Die dort eingetretene Überschreitung muss durch Einsparungen im Budget und gegebenenfalls um Anpassungen der Vorauszahlungen aufgefangen werden.
Der Budgetverlauf bei der Bereitstellung von Kinderspielplätzen und der Pflege von Park- und Gartenanalgen verläuft weitestgehend planmäßig, auch wenn der kurzfristig notwendige Ersatz des Zaunes auf dem Kinderspielplatz in der Lehmkuhle in Höhe von rund 1.400 Euro nicht eingeplant gewesen ist. Diese Mehrausgabe muss durch Reduzierung in der Grünanlagenpflege aufgefangen werden.
Bei den vorangegangenen Berichten von Bürgermeister Erich Sonnenburg und dem Samtgemeindedirektor stand der Mehrgenerationenplatz im Mittelpunkt. Sonnenburg ließ die Ratsmitglieder wissen, dass das geplante Hinweisschild bereits steht, es fehlt jetzt nur noch die Schrift. Dietzmann wiederum teilte mit, dass der Verwaltungsausschuss der Samtgemeinde mehrere Spenden für den Mehrgenerationenplatz erhalten hat, welche diese Einrichtung zu hundert Prozent tragen. Er dankte allen Spendern.
Ein weiteres, immerwährendes Thema war der Straßenzug am Johannisborn im Bereich von Thüringer Straße bis zur Schule.
SPD-Frationsvorsitzender Walter Lagershausen betonte, dass die Aussage des Landkreises im Prüfungsbericht zum Haushalt 2011 unbefriedigend ist. Der Landkreis hatte mitgeteilt, dass für die Planungskosten der Straßenerneuerung am Johannisborn und die damit verbundene Kreditaufnahme für Investitionen in den Haushalten 2012 und 2013 nicht in Aussicht gestellt werden. Zeitnah muss etwas geschehen, denn die Sanierung des Straßenzuges ist hinfällig und es muss Jahr für Jahr Geld in Flickschustereien hineingestopft werden.
Auf die Anfrage eines Ratsmitgliedes und Anwohner des Johannisborn zu den Absenkungen am Wendehammer antwortete Werkausschussvorsitzender Peter Kalla, dass ein Ingenieur-Büro für eine Planung beauftragt worden ist. Doch leider beschäftigt sich dieses dieses immer noch mit der Frage, wo das Straßenbaumaterial hin wandere. Bürgermeister Erich Sonnenburg forderte, dass endlich was geschehen muss, denn die Anwohner hätten bereits das Gefühl, das nichts gegen die Kraterlandschaft unternommen wird.
Uwe Lagershausen regte an, die Neuausschläge der vor einigen Jahren gefällten Ahornbäumen am Sportplatz zu entfernen. Sie gefährden mittlerweile den Zaun zwischen Johannisbornsiedlung und dem Sportgelände.
Ein Bürger, der seit 45 Jahren den Grasweg zwischen dem Pieperbrink 1 und 2 mit in Ordnung hält, versicherte, dass er das gerne täte, auch wenn das Gebiet im Besitz der Gemeinde ist. Allerdings kann er nicht mehr die Gosse sauber halten. Außerdem ist das Auffangbecken beschädigt. Erich Sonnenburg versicherte, es werde abgeklärt, ob der Grünstreifen wirklich der Gemeinde oder der Feldmarkinteressentenschaft gehört, und der Bauhof wird sich umgehend um das Auffangbecken kümmern.