Keine Minderung der „Fan-Gemeinde“

Melanie Henschel (links) und ihr Team freuen sich, dass sie mit dem Ferienprogramm bei den Kindern so ins Schwarze getroffen haben. Foto: Bordfeld

Das Ferienprogramm der Gemeinde Bad Grund (Harz) war fast 100-prozentig belegt

Die Jugendpflegerin der Gemeinde Bad Grund, Melanie Henschel, und das Team des Jugendcafés Badenhausen haben während der Ferienprogamm-Aktion, welche vom 21. Juni bis 6. August währte und 69 Aktionen im Angebot hatte, den Mädchen und Jungen der Gemeinde Bad Grund etwas mehr als 1700 Plätze zur Verfügung gestellt.

Und genau die waren mit ganz wenigen Ausnahmen ausgebucht, womit nicht nur die Kinder und die Ausrichter, sondern auch die Eltern sehr zufrieden waren.
Melanie Henschel dankt allen Vereinen, Verbänden und Privatleuten, die dazu beigetragen hatten, dass so ein buntes Programm angeboten werden konnte. „Ohne die und ohne mein gesamtes Team, hätte ich längst nicht so viele Aktionen anbieten können“. Ein besonderes Dankeschön ging an eine Bürgerin aus dem Nachbarkreis, die für alle Teilnehmer einen Ferienprogramm-Button spendete.
Während der SPD-Ortsverein Badenhausen das offizielle Auftakt-Spektakel sponserte, sorgte der CDU-Ortsverein Badenhausen dafür, dass bei den von der Jugendpflege ausgerichteten Unternehmungen nie die Getränke ausgingen.
Was die Jugendpflegerin besonders freute, war die Tatsache, dass die Gemeindegrenzen überschritten wurden. So hatte beispielsweise die Jugendfeuerwehr Lasfelde zu einer Fackelnachtwanderung geladen, bei welcher die meisten vermutlich zum ersten Mal Glühwürmchen gesehen hatten. Aber auch der Judo-Club Osterode bot einen Kurs in Selbstverteidigung an.
Die absoluten Renner waren allerdings die Schnupperkurse rund ums Pferd, welche die Reit- und Fahrvereine Teichhütte und der Samtgemeinde Bad Grund ausrichteten, dass Pizza-Backen sowie der Erlebnistag und der Mountainbike-Cup. Aber auch Klassiker, wie etwa das Kirchturmgruseln oder „Kleine Bäcker backen Brötchen“ hatten keine Minderung ihrer „Fan-Gemeinde“ erfahren. Ein großer Favorit war selbstredend die bereits traditionelle Fahrt in den Heidepark, bei der übrigens – wie immer – kein Kind verloren gegangen ist. Sehr viel Aufmerksamkeit erfuhr aber auch das Fertigen von kleinen schwimmfähigen Segelbooten aus Holz, von Traumfängern und insbesondere der vom DRK-Ortsverein Windhausen und der Jugendpflege organisierte Puppenbau mit dem „Theater der Nacht“ aus Northeim.
Alles in allem kam jede Aktion bei den Kindern an, so manches Mal drückte Melanie Henschel auch beide Augen zu und ließ mehr Mädchen und Jungen daran teilnehmen, als ursprünglich vorgesehen war.
Aber kaum ist das Ferienprogramm 2013 abgeschlossen, befassen sich die Jugendpflegerin und ihr, aus einer Bürgerarbeiterin und einem Bürgerarbeiter sowie vier freiwilligen Helfer des BIG, bestehendes Team auf das Ferienprogramm 2014 vor. Denn die Sommerferien sind schneller da, als man denkt.