Kinder haben neues Dach über dem Kopf

Freude über das neue Dach des St.-Martin-Kindergartens war den Gästen während der Einweihungsfeier anzusehen. (Foto: Fotos: Bordfeld)

Martina Lagershausen, Leiterin des Badenhäuser Kindergartens, hatte mit ihrem Team zur Dacheinweihung eingeladen

Der evangelische Kindergarten St. Martin in Badenhausen hat ein neues Dach bekommen. Um dieses einzuweihen, hatte Kindergartenleiterin Martina Lagershausen und ihr Team Vertreter aus Kirche und Politik nach Badenhausen eingeladen. Das veranschlagte Gesamtbudget für die Dacherneuerung wurde erfreulicherweise um 15.000 Euro unterschritten.

Zu den Gästen zählte unter anderem Gemeindebürgermeister Harald Dietzmann. Er berichtete von den zahlreichen Versuchen in der Vergangenheit, das mittlerweile 42 Jahre alte Kindergartendach teilweise zu reparieren. Im August und September des vergangenen Jahres wurde dann auf einer Fläche von 460 Quadratmetern eine Holzkonstruktion errichtet, auf der extra angefertigte Platten angebracht wurden. Dabei wurde auch die obere Geschossdecke gedämmt. Die Energiesparsubstanz, die der Gesetzgeber fordert wurde somit erreicht.

Dietzmann dankte den Firmen Hesse und Römermann aus Badenhausen sowie der Firma Beckert aus Osterode für die gute Zusammenarbeit. Sein Dank galt ebenfalls der Firma Oppermann, die schon im Vorfeld Reparaturarbeiten geleistet hatte.
„Besonders erfreulich ist natürlich, dass die Gesamtkosten deutlich unter der veranschlagten Summe geblieben sind. Das kommt schließlich nicht so häufig vor“, sagte Dietzmann. „Die Baumaßnahme hat deutlich gemacht, dass der Gemeinde etwas an der Einrichtung liegt. Wir wollen was nötig ist tun, damit sich die Kinder in guter Umgebung aufhalten und betreut werden können.“

Pfarrer Thomas Waubke zitierte den Braunschweiger Herzog August, der während des Dreißigjährigen Krieges sagte: „Alles mit Bedacht.“ Er dankte der Gemeinde Bad Grund, die durch die Ermöglichung der Dachsanierung wieder für vernünftige Bedingungen im Kindergarten gesorgt hatte. Durch das undichte Dach war die Arbeit der Erzieherinnen oft sehr mühevoll, für die Kinder waren die Räume nur eingeschränkt nutzbar, die hohe Feuchtigkeit in den Räumen gab Anlass zur Sorge.

Waubke betonte, dass es mit großen Lösungen oft besser funktioniere, als mit Flickschusterei, wie die nun gelungene Dachsanierung zeige. Er hoffe, dass sich dieser Erkenntnisgewinn auch zeige, wenn es um die Erneuerung der 40 Jahre alten Toilettenanlage und die längst überfällige Ersetzung alter Fenster geht.