Kindergarten verwandelt sich in ein Tipi

Bis auf ein paar Ausnahmen hatten sich alle Jungen und Mädchen des Badenhäuser Kindergartens als Indianer verkleidet. (Foto: Foto: Bordfeld)

Jungen und Mädchen feiern den Fasching als kleine Indianer

Auch im evangelischen Kindergarten Badenhausen wurde ausgiebig Karneval gefeiert. Hierfür hatten sich die Mädchen und Jungen zusammen mit ihren Erzieherinnen extra ein Motto überlegt. Und zwar das Motto Indianer-Fasching. Wer den Kindergarten an diesem Tag betrat, wurde von vielen kleinen Indianern begrüßt. Cowboys, Feen und Superhelden waren ganz klar in der Unterzahl.

Die Frage, warum sich der Indianerstamm namens „Martinesen“ in den Kindergarten begeben hatte, konnten alle Kinder schnell beantworten. Denn diese Indianer-Faschings-Fete war das Ende des Kindergartenprojektes „Auf dem Pfad der Indianer“. Im Rahmen dieses Projektes wurden Fragen wie beispielsweise „Wie kommunizieren Indianer und wo wohnen sie“ beantwortet. Auch auf die Bedeutung der Indianerbemalung gingen die Kinder ein. Mottogetreu war auch das Essen.

So gab es Würstchen, die zu schlafenden Präriehunden umdekoriert wurden, zu Indianern umgestaltete Schokoküsse, leckere Tipi-Brote und Lagerfeuer-Gemüseteller. Diese Speisen hatte die Elternvertretung zubereitet. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Kinder selbst. Unterstützt wurden sie dabei von Carsten Armbrecht, dem Musiklehrer der Kreismusikschule, der einmal in der Woche mit den Jungen und Mädchen übt. Mit dem Kindergartensong, dem Badenhausen-Boogie, ging der erste Teil des Faschingsfestes zu Ende. Im zweiten Teil der Karnvals-Feier sorgte die „Harzer Puppenbühne“ für beste Unterhaltung.