Mit Charme und Witz überzeugt

Die beiden Hausherren, alias Kim und Roy, wurden bei ihren Auftritten von Lena, Sarah und Saskia unterstützt. (Foto: Niemann)

Sommerfest der Travestie im Landhaus Finze sorgte für zwei gelungene Abende

Ein Feuerwerk aus Witz, Charme, guter Musik und tollen Kleidern erwartete am vergangenen Wochenende das Publikum, das mit guter Laune in den Biergarten zum Open Air Sommerfest der Travestie in das Carte Rouge des Landhauses Finze gekommen war.

Mit 120 verkauften Karten am Freitag und knapp 160 Karten am Samstag, waren die beiden Shows wieder einmal sehr gut ausgebucht.
Und auch trotz des anfänglichen schlechten Wetters am Freitag, ließen sich die Gäste nicht von ihrer guten Laune abbringen, denn mit den Inhabern Lothar und Thomas Finze als Kim und Roy, Vanessa Balanciaga, Sarah Barelly und Lola Horn, standen fünf hochkarätige Travestiekünstlerinnen auf der Bühne, die genau wissen, was dem Publikum gefällt.
Der Abend bestand aus einer guten Mischung aus Schlager, Volksmusik und Pop, sodass wirklich für jeden Geschmack etwas dabei war. Den Anfang machte Lola Horn aus Köln, die zugleich im Publikum nachfragte, ob jemand schon einmal in Köln war. Mit Ironie und gelungenem Wortwitz nahm sie anschließend ihre Heimatstadt auf die Schippe. „Ein One-Night-Stand im Karneval in Köln ist wie Klauen beim Aldi, es bleibt immer ein fader Nachgeschmack“, erzählte sie, und weiter, dass dann auch schon einfach mal in Köln ein Stadtarchiv einfalle, wodurch der Spruch „Lass uns mal einen Absacker in der Südstadt nehmen“ eine ganz neue Bedeutung bekäme. Horn konnte auch hervorragend einem eher traurigen Anlass wie einer Beerdigung etwas Lustiges abgewinnen: „Da schickt es sich nicht, den Strauß zu werfen, um zu ermitteln, wer der nächste ist“. Und wo man schon beim Thema Alter sei, betonte sie, dass bei manchen Menschen die Worte „Happy“ und „Birthday“ schon lange getrennte Wege gehen. Aber auch gesanglich und tänzerisch überzeugte Lola Horn, wie etwa zu dem Titel „Puttin on the Ritz“, zu dem die Künstlerin eine gekonnte Stepp-Nummer auf das Parkett legte.


Den ganzen Artikel lesen Sie in der gesamten Ausgabe vom 16. August 2016.