Mit dem Segway über den Pausenhof

Stefan Krippendorff, Frank Keller und Elke Peters (von links) mit den Azubis und den Schülern der Oberschule Badenhausen.

Stiftung NiedersachsenMetall besucht Oberschule Badenhausen im Rahmen der Jubiläums-Tour

Letztes Jahr hat die Stiftung NiedersachsenMetall ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert und aus diesem Anlass im Rahmen der Jubiläums-Tour auch die Oberschule Badenhausen besucht. Da der damals geplante Segway-Parcours wegen schlechten Wetters ausfallen musste, wurde der Termin jetzt am gestrigen Donnerstag nachgeholt. Trotz bedecktem Himmel und neun Grad war der Andrang beim Segway-Parcours auf dem Pausenhof riesig.

„Zehn Schulen aus dem Landkreis haben den Segway-Parcours als Geschenk zu unserem großen Jubiläum bekommen”, berichtet Elke Peters, die Projektkoordinatorin der Stiftung NiedersachsenMetall. Die Neuntklässler der Oberschule hatten sich mit einem Quiz für das Segway-Projekt qualifiziert. In dem Quiz mussten die Schüler Fragen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik beantworten.
„Neben dieser Aktion haben die zehn Schulen auch noch jeweils 1000 Euro von unserer Stiftung bekommen“, so die Projektkoordinatorin. Mit Hilfe solcher Aktionen sollen die Jugendlichen für naturwissenschaftliche und technische Berufe begeistert werden. Deshalb war auch der technische Leiter Stefan Krippendorff von der Firma Martin Christ Gefriertrocknungsanlagen mit seinen Azubis gestern vor Ort. „Wir möchten so Kontakt zu den Schülern und Lehrern herstellen“, betont Krippendorff, „und den Neuntklässlern bereits jetzt schon Einblicke in unser Berufsfeld geben“. Die Firma pflegt bereits seit mehr als zehn Jahren engen Kontakt mit der Stiftung und realisiert regelmäßig gemeinsame Projekte.
Auch Schulleiter Frank Keller weiß die Arbeit der Firma zu schätzen: „Die Schüler haben so die Möglichkeit, Geräte in den Betrieben kennenzulernen, die wir hier an unserer Schule natürlich nicht haben“, berichtet Keller. „Die Berufswahl wird ihnen dadurch erleichtert und Fehlentscheidungen können besser verhindert werden“.
Die gestifteten 1000 Euro hat die Oberschule in den Technikbereich investiert. „Leider wird nicht alles vom Schulträger finanziert und wir sind deshalb auf finanzielle Hilfe angewiesen“, bedauert der Schulleiter. So konnten mit dem Geld die heiß ersehnten Roboter angeschafft werden. Diese dienen dazu, die Jungen und Mädchen für Technik zu begeistern. „In Zukunft wollen wir dann vielleicht auch an Roboter-Wettbewerben teilnehmen und zeigen, welche technischen Kenntnisse wir erworben haben“, sagte Frank Keller freudestrahlend.