OBS für vielfältige Landwirtschaft

Durch das Partnerprojekt mit der Hilfsorganisation werden die Schüler des Wahlpflichtkurses Politik immer engagierter und setzen sich jetzt für eine vielfältige Landwirtschaft ein. (Foto: Niemann)

Schüler fordern von EU-Kommission Ablehnung der Fusion der beiden Chemiefirmen Bayer und Monsanto

Durch die Partnerschaft mit der Hilfsorganisation Misereor entwickeln sich die Schüler des Wahlpflichtkurses Politik der Oberschule Badenhausen (OBS) immer mehr zu politisch engagierten Menschen. Jetzt beteiligten sich die Schüler zusammen mit dem stellvertretenden Schulleiter Thomas Koch an der Misereor-Aktion „Saat für Vielfalt“. Im Unterricht beschäftigten sie sich mit den Folgen der Entstehung weltweiter Agrarfirmen. Im Mittelpunkt stand dabei die Fusion der beiden Chemiefirmen Monsanto und Bayer zu „BaySanto“. Dieses Unternehmen könnte damit zum weltweit größten Hersteller von Saatgut und Pestiziden werden und hätte damit einen großen Einfluss auf die weltweite Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion. Diesen Einfluss könnte das Unternehmen nutzen, um kleinbäuerliche Betriebe über eine entsprechende Preis- und Produktpolitik unter Druck zu setzen. Im Zusammenhang mit der Fusion würden Bayer und Monsanto auf die angespannte Ernährungssituation im Zuge der steigenden Weltbevölkerung verweisen und die Landwirtschaftsindustrie stärken und weiterentwickeln wollen.


Mehr über diesen Bericht lesen Sie in der gedruckten Ausgabe des „Beobachters“ vom 3. November 2017.