Rock am Fuß der Hindenburg

Gut besucht war das traditionelle Hindenburgfest in Badenhausen.

Drei Live-Bands sorgen für eine ausgelassene Party beim traditionellen Fest der Junggesellen-Gemeinschaft Badenhausen

Auch in diesem Jahr war für Partybegeisterte das traditionelle Hindenburgfest der Junggesellen-Gemeinschaft Badenhausen (JGB) ein Garant für gute Unterhaltung. Drei Live-Bands sorgten für viel gute Stimmung auf dem Grillplatz unterhalb der Hindenburg. Neben „Tilly B.“ waren in diesem Jahr die Gruppen „Mind the Gap“ und „Only Pretending“ mit von der Partie. Zu Beginn gaben „Mind the Gap“ mit ihren eigenen Kompositionen im Alternative-Rock-Stil mächtig Gas auf der Bühne. Dabei kamen die Stücke von Jana Melching (Gesang), Robin Skopljak (Gitarre), Jasper Ragnitz (Bass), Yannik Sieburg (Gitarre) und Hendrik Grötzner (Schlagzeug) sehr gut bei den zahlreichen Besuchern an. Auch wenn die aus Einbeck stammende Band keine Titel zum Mitsingen darbot, erwies sie sich als guter Aufwärmer für das Fest.

Für ruhigere Klänge sorgte die Band „Only Pretending“, die Songs bekannter Rock-Größen im Balladen-Stil vortrug. In ihrem ganz eigenen Stil bot die Band, bestehend aus Melli (Sängerin), Lars (Gitarre), Mautzi (Akustik-Gitarre) und Fabian (Schlagzeug und Percussion), unter anderem „Free Falling“ von Tom Petty, „With Or Without You“ von U2 und „Run To You“ von Bryan Adams. Nach über anderthalb Stunden Spielzeit wartete das Publikum allerdings schon sehnsüchtig auf die aus Oberhütte stammende Band „Tilly B.“ Die Gruppe setzt sich zusammen aus Michael Tilch (Bass), Oliver Schönborn (Gitarre), Martin Schnella (Gitarre) und Stefan Braukhane (Keyboards/Percussion) und kann inzwischen wohl schon als Haus- und Hofband des Hindenburgfestes bezeichnet werden. Auch in diesem Jahr hatte „Tilly B.“ wieder ein großes Repertoire im Programm. „Let Me Entertain You“ von Robbie Williams war ein großartiger Einstieg in ihren Auftritt, der sogleich auch die ganze Bandbreite ihres Könnens bewies. Aber auch „Hold The Line“ von Toto und Michael Jacksons „Beat It“ gehörten zu den Songs, die das Publikum hören wollte. Bei „Tilly B.“ sind alle Songs immer nah am Original, aber auch immer mit einer persönlichen Note versehen.
Viele Stände mit Gegrilltem, eine Weintheke und eine Cocktailbar, die von vielen ehrenamtlichen Helfern organisiert wurden, sorgten dabei für das leibliche Wohl, so dass das Publikum bis in die frühen Morgenstunden feiern konnte.