Theater-AG der GS Gittelde führt Musical auf

Die Theater-AG überzeugte mit ihrem Auftritt.

Grundschüler betreten im Gasthaus „Deutsches Haus“ die Bretter, die die Welt bedeuten

„Irgendwie Anders“ hieß das Minimusical, welches die Theater-AG der Grundschule Gittelde im Badenhäuser Gasthaus und Cafe „Deutsches Haus“ überzeugend auf die Bretter brachten, die auch für sie die Welt bedeuten. Irgendwie anders war die Vorstellung auch, denn die Mädchen und Jungen bewiesen, dass sehr wohl in der Kürze die Würze liegen kann. Denn das Musical war nicht sehr lang, dafür aber sehr inhaltsreich.
Für dieses Theaterstück nahmen die kleinen Akteure nämlich das Buch zu Hand, „Irgendwie Anders“ von Kathryn Cave und Chris Riddel, welches übrigens 1997 mit dem „UNESCO Prize for Children‘s and Young People‘s Literature in the Service of Tolerance“ ausgezeichnet wurde.
Julia-Cristina Achmus, Vanessa Beede, Janet Heuer, Louisa-Marie Sanetra, Sarah Wiedemann, Dennis Ballardt, Merlin Kai Axel Wenkel, Laura Beer, Finja Malin Hühne, Lina Aische Hüsne Mügge, Denise Schmidt, Jolina Steffien und Antonia Wittenberg sowie Tanja Kenkmann, Selin Eksi und Julia Gür ließen unter Leitung von Susanne Voigt uneinsichtige Vögel, Schmetterlinge und Hasen die Bühne betreten, die aufzeigten, dass der Mensch oftmals nicht minder uneinsichtig sind, wenn es um Andere geht. Sie zeigten aber auch auf, dass man durchaus einen anderen Weg einschlagen kann, als die anderen – und damit richtig liegt. Die Grundlage für den Schritt in eine andere Richtung ist allerdings der Mut und Wille zur Freundschaft.
Da zu einem Musical nun mal Lieder gehören, schlüpften auch viele der Bühnenwesen in die überzeugende Rolle des Gitarristen, um zu Beginn überzeugend in die Saiten zu greifen. Dafür, dass die Lieder im Theaterstück auch instrumental untermalt waren, sorgten nicht minder überzeugend Rotraut Dörge, Carmen Kamps und Stefanie Brakebusch. Für einen ganz besonderen Leckerbissen zeichnete übrigens der neunjährige Merlin Wenkel verantwortlich, der Geige erklingen ließ.
Für die Requisiten und die Kostüme machten sich traditionsgemäß die Eltern stark. So sorgten sie dafür, dass die Vögel, Hasen und Schmetterlinge sowie das irgendwie Andere und das rote Etwas zu erkennen waren.
Beifall war der schönste Lohn, welchen die Kinder und Erwachsenen erhielten. Schulleiterin Rotraut Dörge sparte allerdings auch nicht mit kleinen Dankeschönen für die Mädchen und Jungen sowie ein großes wörtliches Dankeschön für Lothar und Thomas Finze, die mal wieder den Königssaal für die Theateraufführung zur Verfügung gestellt hatten.