Vier neue Streitschlichter sollen Beratungslehrer entlasten

(Vorne von links): Luisa Rinsche, Svenja Rudloff und Inken Rosenthal (Larissa Wenzel fehlt). (Hinten von links): Martina Ludwig, Uta Timpe-Bautz und Friedrich-Wilhem Roddewig, der als Schulleiter den Mädchen gratulierte und ihnen für ihr Engagement dankte. (Foto: bo)

Ausbildung befähigt die Schüler in komplizierten Situationen den Überblick zu behalten und für Ruhe zu sorgen

Badenhausen (bo). An der Oberschule Badenhausen konnten jetzt vier Schülerinnen des 9. Jahrgangs ihre Urkunden entgegennehmen, die sie als ausgebildete Streitschlichter auszeichnen. Die Mädchen haben im offenen Nachmittagsangebot der Schule in vielen Sitzungen gelernt, wie sie in Zukunft Mitschülern helfen können, wenn diese nach einem Streit nicht mehr miteinander reden können. Bei der Schlichtung geht es nicht darum, einen „Gewinner“ und einen „Verlierer“ herauszufinden oder jemanden zu bestrafen, sondern um eine Lösung, die die Streitparteien gemeinsam und mit Hilfe der Schlichter erarbeiten.
Wenn beide Parteien mit der erarbeiteten Lösung einverstanden sind, wird das Ergebnis in einem Vertrag festgehalten, der zum Beispiel eine Entschuldigung für unfreundliches Verhalten oder einen Schadensausgleich definiert.
Geleitet wurde die Ausbildung von Martina Ludwig (Kreisjugendpflege) und Uta Timpe-Bautz (Oberschule Badenhausen), die sich als Beratungslehrerin über die kompetenten Streitschlichter freut, da diese ihr sicherlich einige „Fälle“ abnehmen können.
Damit die Streitschlichter von ihren Mitschülern immer gleich erkannt werden können, überreichte ihnen Frau Ludwig zusammen mit den Urkunden schicke Jacken, die auf der Vorderseite ein spezielles Emblem und auf der Rückenseite die Aufschrift „Streitschlichter“ haben.