Waldtage zur Erforschung der Natur genutzt

Waldpädagogin Susanne Lenz-Schmidt erzählte den Mädchen und Jungen im Wald vom Leben der Eichhörnchen.

Kindergarten Badenhausen veranstaltet erlebnisreiche Tage rund um das Naturfreundehaus

Badenhausen (bo). Die Kinder des evangelischen Kindergartens St. Martin in Badenhausen unternahmen in der vergangenen Woche mit ihren Erzieherinnen an vier Tagen Exkursionen in den Wald in der Nähe des Naturfreundehauses.
Am Dienstag wurden sie von Waldpädagogin Susanne Lenz-Schmidt begleitet, die mit ihnen besondere Spiele zum Thema „Lebensraum Wald“ machte. Zum Beispiel bauten die Kinder einen „Eichhörnchenkobel“. Ferner benutzten die kleinen Naturforscher verschiedene Werkzeuge, um Äste zu bearbeiten und Buden zu bauen. Mit Seilen spannten die Erzieherinnen einen kleinen Klettergarten in Bodenhöhe, in dem die Kinder balancierten.
Sie sammelten Farne, Blumen, Gräser und Moos und dekorierten damit einen Webrahmen aus Ästen und Fäden. Es wurde auch Tannenzapfenweitwurf veranstaltet und ein Spaziergang zu einer geheimnisvollen Tür im Wald unternommen, deren Nutzen aber nicht herausgefunden werden konnte. Die Kinder erforschten selbstständig den Waldboden und einige Tümpel und suchten nach Tieren, wie Asseln und Käfern, die sie mit Becherlupen genau betrachteten.
Im Wasser entdeckten sie zu ihrer großen Freude einige Molche und Kröten. Sie sahen auch Rehe am Waldrand. Am Donnerstag kamen auch die Eltern mit in den Wald, sahen sich die Werke ihrer Kinder an und es wurde alkoholfreie Waldbowle getrunken. Mittags waren die jungen Forscher immer erschöpft, aber begeistert von den vielen Entdeckungen.