WC-Anlage muss saniert werden

Die Mitglieder des Ortsrates Badenhausen nahmen die Toilettenanlage auf dem Grillplatz unterhalb der Hindenburg in Augenschein. (Foto: Niemann)

Mitglieder des Ortsrates Badenhausen nehmen Zustand des Toilettenhäuschens auf Grillplatz in Augenschein

Inzwischen sei das Toilettenhäuschen auf dem Grillplatz unterhalb der Hindenburg in die Jahre gekommen, so der Ortsbürgermeister von Badenhausen, Erich Sonnenburg, auf der jüngsten Ortsratssitzung am vergangenen Donnerstag.

Die Ortsratsmitglieder, die Junggesellen-Gemeinschaft Badenhausen (JGB) und Einwohner hatten sich diesbezüglich vor Ort getroffen, um die Anlagen in Augenschein nehmen zu können.
In dem WC-Häuschen, das etwa 30 Jahre alt ist, seien vor fünf Jahren der Fußboden, die sanitären Einrichtungen und die Entlüftung saniert worden, dennoch sorge die Feuchtigkeit von unten und durch den Hang immer wieder zu Problemen. Dabei seien besonders die Damentoiletten betroffen. Man einigte sich darauf, demnächst einen Blick unter die Verkleidungen zu werfen, um herauszufinden, wie groß der tatsächliche Schaden ist. Sonnenburg schätzte die Kosten für eine Sanierung auf rund 1000 Euro. Dass eine Renovierung manchmal teurer sein könnte als ein Neubau, wenn der Untergrund nicht in Ordnung sei, gab Gerd Nienstedt (CDU) dabei zu bedenken. Dies könne jedoch zu Problemen führen, so Peter Kalla (SPD), da man dann einen neuen Bauantrag stellen müsse, der eventuell nicht genehmigt würde.
Für die Renovierungsarbeiten erklärte sich die JGB bereit, die für die Pflege und Verwaltung des Platzes zuständig ist. Deshalb müssen nur die Materialkosten finanziert werden, die aus Mitteln des Ortsrates zur Verfügung gestellt werden könnten. Die anderen Gebäude auf dem Grillplatz sollen zudem einen neuen Anstrich erhalten und der Grillunterbau verputzt werden.
Im weiteren Verlauf erwähnte der Bürgermeister der Gemeinde Bad Grund, Harald Dietzmann, dass ihn ein Anruf eines Nachbarn in mittelbarer Nähe des Grillplatzes erreicht habe, der sich sehr über die Lautstärke einer Veranstaltung im August beschwert habe. Laut der vereinbarten Nutzungsrichtlinien sei dafür jedoch nicht die JGB verantwortlich. Jeder, der den Platz für private Feierlichkeiten miete, unterschreibe, dass die Musik ab 22 Uhr einzustellen sei. „Dann müssen die Anlieger selbst zum Hörer greifen und die Lärmbelästigung melden“, so Dietzmann.
Abschließend berichtete Erich Sonnenburg, dass ein Anwohner nach dem neuesten Stand in Bezug auf den geforderten Lärmschutz auf Höhe des Naturfreundehauses/Im Bruch auf der B 243 gefragt habe. Dazu sagte der Verwaltungschef, dass es noch keine aktuellen Verkehrszahlen gebe. Man werde hier nochmal beim Straßenbauamt Goslar nachhaken. Weiter berichtete Dietzmann, dass im Zuge der Kreisfusion auch die Ortsschilder in der Gemeinde ausgetauscht werden müssen. Da die Ortsteilbezeichnungen Öberhütte wie auch Teichhütte keine amtlichen Ortsnamen seien, könne es sein, dass diese künftig nicht mehr auf den Ortsschildern erscheinen werden. Eine Entscheidung darüber stünde jedoch noch aus.