Weg zum Königsstein wieder in tollem Zustand

Erich Sonnenburg, Egon Harzig, Arnold Klinspohn und Willi Lange (von links) freuen sich, dass das Naturdenkmal wieder problemlos erreichbar ist. (Foto: Bordfeld)

Arnold Klingspohn, Egon Harzig und Willi Lange pflegten Weg und brachten Schilder an

Von Petra Bordfeld, Badenhausen

Die Wanderer, die sich auf den Weg zum Naturdenkmal „Königsstein“ machen, werden feststellen, dass hier zwischenzeitlich einiges bewegt wurde. Badenhausens Bürgermeister Erich Sonnenburg freut sich darüber besonders in seiner Funktion als 1. Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins.
Zusammen mit Arnold Klinspohn, Egon Harzig und Willi Lange machte er sich auf den Weg, um sich zeigen zu lassen, was die drei auf die Beine gestellt haben. Nicht zu übersehen waren dabei die schönen Hinweisschilder, welche aus Holz gearbeitet und mit Schriften versehen wurden. Insgesamt haben zehn einen neuen Platz erhalten, sodass sich mittlerweile anhand von insgesamt 20 Schildern dieser wichtigen Art jedem der rechte Weg gewiesen wird.
Da aber der Weg zum „Königsstein“, wo das Königreich Hannover auf das Herzogtum Braunschweig trifft, zugewachsen war, legten die drei erneut Hand an, um diverse verwilderte Bäume, Büsche und jede Menge Unkraut beiseite zu schaffen. Im Prinzip haben sie genau das getan, was sich viele gewünscht hatten, aber vor dem ersten Schritt zurückschraken.
Damit man sich am „Königsstein“ auch mal auf einer Bank niederlassen kann, wird erneut gezimmert. Eine Holzbank steht übrigens schon auf halbem Wege zwischen Gipfelkreuz und Königsstein. Von dort aus hat der Betrachter einen Blick weit über Osterode hinaus auf die Harzberge.
Damit der Wanderer nun auch weiß, warum besagter Stein ein Naturdenkmal ist, haben sie eine Tafel angebracht, auf der Folgendes geschrieben steht: „Es handelt sich hierbei um ein ehemaliges Riff aus Dolomit. Im Gestein finden sich teilweise fossilreiche Lagen verschiedener Muschelarten. Die Gesamtmächtigkeit des Dolomitenplateaus, aus dem der Königsstein im einstigen Meere heranwuchs, beträgt 45 Meter“.
Ob die drei fleißigen Arbeiter aber nach dem Errichten der Bank am „Königsstein“ ihre Hände in den Schoß legen werden, dafür übernehmen sie bislang noch keine Garantie. Jedenfalls erhielten sie ein großes Dankeschön von Bürgermeister Erich Sonnenburg. Er sprach die Hoffnung aus, dass diese Aktion vielleicht auf offene Ohren stößt und sich mehr fleißige Helfer finden.