Über die Unsichtbarkeit von Denkmälern

Der Referent vor einer Gedenktafel „Ehrenmal für die Opfer der Weltkriege”.

Feierliche Einweihung der Gedenktafel in Bilderlahe / Kranzniederlegung und Gottesdienst

Im Rahmen der Gedenkstunde zum Volkstrauertag wurde auf dem Ehrenmalsplatz am Kapellenhügel in Bilderlahe eine Informations- und Gedenktafel eingeweiht.

Ortsbürgermeisterin Christiane Raczek begrüßte die anwesenden Abordnungen der dörflichen Vereine und Verbände sowie die erschienenen Bilderläher Bürger. Sie wies kurz auf die Entstehung des Bilderläher Ehrenmals im Jahr 1962 hin, sowie auch auf die jüngste Entscheidung des Ortsrates, auf diesem Platz eine Gedenktafel aufzustellen. Sie dankte im Namen des Ortsrates dem Bilderläher Dorfchronisten Dirk Stroschein für seine Initiative sowie die formale wie inhaltliche Umsetzung des Projekts und übergab ihm das Wort zu einer Einweihungsansprache.
Dieser sprach in Anlehnung an ein Zitat des Schriftstellers Robert Musil („Es gibt nichts auf der Welt, was so unsichtbar wäre wie Denkmäler.“) über die verblassende Wahrnehmung von Denk- und Ehrenmälern im Alltagsleben der Menschen. Die Unsichtbarkeit des Bilderläher Ehrenmals, so Stroschein, würde noch in besonderer Weise durch sein Erscheinungsbild befördert werden.


Den ganzen Artikel lesen Sie in der Ausgabe vom 15. November 2016.