100 ehemalige Feuerwehraktive tauschen Erinnerungen aus

Das jährliche Treffen der ehemaligen Aktiven auf Stadtebene war gut besucht.

Traditionelle Zusammenkunft in Thielkes Scheune in Werder / Joachim Lootz bringt „Feuerwehrbeutel“ mit

Werder (hz). Mit Ablauf des 61. Lebensjahres kommt für die Brandschützer der Freiwilligen Feuerwehr der Zeitpunkt: Sie verabschieden sich vom aktiven Dienst und treten in die Altersabteilung ein. Doch was sich anhört wie das Ende einer geliebten Tätigkeit, ist der Beginn vieler enger Freundschaften. Denn die Kameradschaft auch im Alter wird bei der Feuerwehr im Ambergau groß geschrieben. Die ehemals aktiven Blauröcke nutzen dann die Zeit, um sich mit Bekannten zu treffen und auszutauschen.
Ein ganz besonderer Termin im Jahr ist dann immer das Treffen der ehemaligen Feuerwehraktiven, das auf Stadtebene durchgeführt wird. Die diesjährige Zusammenkunft ging in großer Runde in Werder über die Bühne. Knapp 100 Gäste waren gekommen, um einen gemütlichen Nachmittag miteinander zu verbringen. Musikalisch untermalt wurde das Treffen vom Musikzug der Ortsfeuerwehr Bockenem. Mit Kaffee, Kuchen, knusprigen Bratwürsten und kühlem Bier versorgte der 4. Zug der Freiwilligen Feuerwehr Bockenem, bestehend aus Werder, Schlewecke und Volkersheim, die Gäste.
Zu Gast war auch Joachim Lootz, Vorsitzender des Rates der Stadt Bockenem, der dem gesamten Team Grüße überbrachte und es sich nicht nehmen ließ, ein paar herzliche Worte zu sprechen. Ein großer Dank ging nicht nur an die Adresse von Karlfried Liewald für die Organisation und Walter Thielke für die Bereitstellung der Räumlichkeiten, sondern auch an die Gäste. Und zwar dafür, dass sie regelmäßig Leib und Leben riskierten und der Stadt und den Mitbürgern hervorragende Dienste leisteten.
„Dieses jährliche Treffen ist eine wunderbare Tradition, die während der aktiven Zeit so gar nicht möglich ist“, betonte Joachim Lootz. Zum Schluss überreichte er einen roten „Feuerwehrbeutel“, der die obligatorischen zwei Flaschen beinhaltete. Auch wenn diese nicht ganz für die knapp 100-köpfige Riege reichte, so sollte es laut Lootz doch eher wie in der Politik, nämlich als „Anschubfinanzierung“, gesehen werden.