15.000 Euro für eine neue Hüpfburg

2014 wird die Jugendpflege eine neue Hüpfburg für 15.000 Euro erhalten, zusätzlich 2400 Euro für eine dritte ehrenamtliche Kraft.

Finanzausschuss thematisiert Zukunft der Jugendpflege / 2400 Euro für dritte ehrenamtliche Kraft

15.000 Euro für eine Ersatzbeschaffung bei der Jugendpflege – konkret den Ersatz der Hüpfburg – oder 20.000 Euro als Betrag für die Aufstockung des Betreuungspersonals.

Diese Diskussion beherrschte zeitweise die jüngste Sitzung des Finanzausschusses des Rates der Stadt Bockenem. Die 20.000 Euro hatte sich die SPD-Fraktion gewünscht, die dafür bereit war, den Betrag von 15.000 Euro für die Hüpfburg zu streichen, weil sie die Personalaufstockung beziehungsweise Personalsicherung als vordringlicher ansah, die Hüpfburg hingegen pro Sommerhalbjahr lediglich nur etwa sechsmal ausgeliehen werde.
Dem allerdings widersprach heftig Ulrike Schumann (CDU) mit der Begründung, dass die inzwischen abgängige Hüpfburg für die dörflichen Ortschaften bei sommerlichen Veranstaltungen mit Kindern „die Attraktion schlechthin“ sei.
Das Personalproblem bei der Jugendpflege sei inzwischen gelöst, meinte auch Bürgermeister Martin Bartölke, der darauf verwies, dass Bockenem sich einen hauptamtlichen Jugendpfleger leiste und ihm ein Helfer seitens des Bundesfreiwilligendienstes aktuell bis Mai 2014 zur Seite stehe, im Übrigen es auch noch zwei ehrenamtliche Kräfte gäbe. Seitens der CDU machte zusätzlich Gerd-Christian Barte deutlich, dass seine Fraktion einen Pauschalsatz von 20.000 Euro, so wie ihn die SPD für den Haushalt 2014 fordere, für unangebracht halte, denn in der Jugendpflege habe „bislang alles gut geklappt, und irgendwo sind auch Grenzen gesetzt.“
Damit aber wollte sich Siegfried Berner (SPD) nicht zufrieden geben, der darauf verwies, dass der Vertrag mit dem Helfer nur auf ein halbes Jahr befristet sei. Der Jugendpfleger Lutz Brunotte benötige für seine Arbeit eine eingearbeitete und verlässliche Kraft und vor allem nicht eine, die ständig neu eingewiesen werden müsse.
Nach eingehender Diskussion, bei welcher der Bürgermeister darauf hinwies, dass die SPD ihre Forderung dahingehend genau konkretisieren müsse, ob sie aus tariflichen Gründen eine halbe zusätzliche Stelle oder nur eine Aufstockung generell wünsche, einigte man sich schließlich darauf, den Ansatz für die Ehrenamtlichen um 2400 Euro zu erhöhen, was konkret die Bezahlung einer dritten ehrenamtlichen Kraft mit 200 Euro pro Monat bedeutet, und den gewünschten Betrag für die Hüpfburg mit 15.000 Euro im Haushalt 2014 auszuweisen.
Über den Komplex „Zukunft der Jugendpflege“ wird man sich weiter unterhalten. Das jedenfalls war Äußerungen des SPD-Fraktionsvorsitzenden Siegfried Berner und denen des Bürgermeisters zu entnehmen.