1930 gebauter Ford A Schmuckstück der Schau

Ein wahres Schmuckstück: Ford A, Baujahr 1930. (Foto: bo)

„Nachlese“ zum diesjährigen Oldtimertreffen bei Volkersheim / Die ältesten Vertreter unter den Veteranen

Volkersheim (bo). In einer Bilanz hat sich Klaus Baumbach als Hauptorganisator des diesjährigen Oldtimertreffens am Hainberg bei Volkersheim (diese Zeitung berichtete) trotz der Wetterunbilden doch halbwegs zufrieden gezeigt. Versöhnlich hätten nach seinen Worten die Besucherzahlen am ersten Veranstaltungstag mit rund 1500 und am zweiten Tag mit etwa 2500 Besuchern gestimmt. Das Ziel, über 400 Oldtimer aller Kategorien begrüßen zu können, sei erreicht worden. Gelitten unter den Wetterbedingungen habe die Beteiligung der Oldtimermotorräder; zudem seien dem Regen vorgesehene Attraktionen zum Opfer gefallen. Der geplante Teilemarkt entfiel, das Kunstgewerbe und die Händlerkulisse waren stark beeinträchtigt.
Baumbach rückte in seiner „Nachlese“ noch einmal die ältesten Exponate unter den Raritäten in den Fokus. Im Bereich der Nutzfahrzeuge war ein Halbraupenschlepper der Marke Citroen C4 P17, Baujahr 1933, der Familie Klein aus Eiershausen der uneingeschränkte Favorit. Das Fahrzeug wurde von der Familie 1987 als Rosthaufen erworben und dann ab 2000 bis 2010 in liebevoller Kleinarbeit restauriert. Nun erstrahlt die1,8-Tonnen- und 32-PS-Rarität wieder in vollem Glanz. Als ältester Traktor galt eindeutig ein Famo aus dem Jahr 1931, der seit seiner Anschaffung im Besitz der Familie Fisseler aus Söderhof ist. Der Traktor befindet sich in einem unveränderten Zustand und beeindruckt mit seiner Patina, der Traktor ist in vollem Umfang funktionsfähig und wird gelegentlich auch noch in der Landwirtschaft eingesetzt.
In der Kategorie der Pkw stach ein Ford A im Originalzustand, Baujahr 1930, von Siegfried Kirchner aus Salzgitter heraus. Das Fahrzeug machte den Eindruck, als wäre es soeben produziert worden. Als Scheunenfund restaurierte Uwe Hoffmeister aus Bornum ein Motorrad der Marke Zündapp K500 mit 16 PS und einem Hubraum von 498 cm³ aus dem Jahr 1935. Das Motorrad besteht in allen Einzelteilen im Original, wurde neu lackiert, der Motor wurde generalüberholt. Der dazugehörende Beiwagen befindet sich gegenwärtig noch in der Restaurierung.
Abschließend bleibt noch zu erwähnen, dass Günter Berger für die Behinderteneinrichtung Röderhof an seiner Drehorgel 150 Euro sammeln konnte.