300 Nachwuchsbrandschützer in kleiner Zeltstadt

Fast 300 Jungen und Mädchen nahmen an dem Abschnittszeltlager in Bockenem teil. (Foto: Vollmer)

Abschnittszeltlager der Jugendfeuerwehren in Bockenem / Orientierungsmarsch, Freibadbesuch, Stadtrallye

Bockenem (vo). Mit Grausen denkt Abschnittsjugendfeuerwehrwart Guido Erdmann an das Zeltlager im vergangenen Jahr zurück. Das Treffen der Jugendlichen aus dem Brandabschnitt Ost in Barienrode musste wegen eines Unwetters bereits ein paar Stunden nach der Eröffnung abgebrochen werden. „Die Sicherheit konnte nicht mehr gewährleistet werden, zumal eine Windhose ganz in der Nähe tobte“, erinnert sich Guido Erdmann.
Mittlerweile sind die Erinnerungen an Barienrode Schnee von gestern. Die Neuauflage in Bockenem lief ohne derartige Wetterkapriolen ab. Niemand musste bangen, von einem Unwetter kalt erwischt zu werden. Aber mit dem einen oder anderen Regenguss mussten die Jungen und Mädchen dann doch leben. Trotzdem hatten fast 300 junge Leute ihren Spaß auf dem Bockenemer Sportplatz, der sich in eine Zeltstadt verwandelt hatte.
Im Rahmen der Eröffnung bedankte sich Abschnittsleiter Alexander Bilek bei den vielen fleißigen Helfern, die bereits im Vorfeld kräftig geackert hatten. Kreisjugendfeuerwehrwart Marian Neumann, Bockenems Stadtbrandmeister Alfred Schneider und der stellvertretende Bürgermeister Joachim Lootz wünschten den Jungen und Mädchen viel Spaß – bei hoffentlich gutem Wetter. „Sport und Spiel steht bei diesem Abschnittszeltlager im Mittelpunkt. Schließlich geht es ja beim Kreisentscheid in Alfeld schon wieder um wertvolle Punkte“, erläuterte Guido Erdmann.
Am ersten Tag stand dann gleich ein Nachtorientierungslauf auf dem Programm. Bei dem gut zweistündigen Marsch mussten die Nachwuchskräfte ebenfalls verschiedene Aufgaben lösen. Einen zentralen Punkt bildete bei dem Treffen das Freibad. Sofern es die Zeit erlaubte, testeten die Jungen und Mädchen die neuen Attraktionen. Besonders gut kam die Breitrutsche an. Für Spannung sorgten auch ein Völkerballturnier sowie eine Stadtrallye.
So viele Aktivitäten machen natürlich auch hungrig. Morgens stand für alle ein üppiges Frühstücksbüffet bereit, am Mittag warteten zum Beispiel Nudeln mit Fleischsoße auf die Jungen und Mädchen.