36 Kilogramm Äpfel verarbeitet

Der Bockenemer Kinderschutzbund hatte alle Kinder zum Marmeladekochen eingeladen. 36 Kilogramm Äpfel mussten erst einmal verarbeitet werden.

Beim Kinderschutzbund kochten zwölf Ferienpasskinder Marmelade

Der Kinderschutzbund Bockenem beteiligt sich seit Jahren am Bockenemer Ferienprogramm. In diesem Jahr waren die Kinder wieder zum Marmeladenkochen eingeladen. Dabei gaben die Mitarbeiterinnen den zwölf Jungen und Mädchen Tipps, wie die Apfelkonfitüre am Ende besonders gut schmeckt. Doch bis zum fertigen Produkt war eine ganze Menge zu tun.
Erst einmal ging es an das Bearbeiten der Früchte. 36 Kilogramm hatten die Helfer in die Räume des Kinderschutzbundes in der ehemaligen Berufsschule geschleppt. Das Entkernen der Früchte machte ganz schön viel Arbeit. Alles zusammen wurde dann im großen Topf aufgekocht. Nach dem Abkühlen füllten die Jungen und Mädchen die Masse in die mitgebrachten Gefäße. Natürlich wurde das Gelee erst einmal probiert – und von allen Teilnehmern für gut befunden.
Für viele war die Zubereitung der süßen Sache eine Premiere. Einige hatten aber bereits ihrer Oma über die Schultern geschaut. Bis vor einiger Zeit organisierte der Kinderschutzbund in der Ferienzeit immer Bastel- oder Spielnachmittage. Doch dann wollten die Initiatoren mal etwas ganz Anderes machen. Vor allem geht es dem Bockenemer Ortsverein um ein Angebot ohne Kosten. Auch die finanziell schlechter gestellten Familien, dessen Kinder bei Veranstaltungen mit Teilnahmegebühr passen müssen, sollten nicht benachteiligt werden.

Ein paar Gläschen
für alle Teilnehmer

Alle Jungen und Mädchen waren mit großem Eifer dabei. Nicht zuletzt auch, weil neben der Marmelade zahlreiche Spiele in dem Domizil des Kinderschutzbundes zur Verfügung standen. Erst nach einigen Stunden konnten die Mitarbeiterinnen verschnaufen. „Es hat wieder großen Spaß gemacht“, waren sich alle Beteiligten am Ende einig. Jedes Kind nahm am Ende mehrere Gläschen mit nach Hause.
Einen besonderen Dank richteten die Akteure des Kinderschutzbundes an die Baumschule Vornfett in Einum, die den prall gefüllten Sack mit Äpfeln zur Verfügung gestellt hatte.