50 Jahre alter Waldarbeiter kommt bei Almstedt ums Leben

Zahlreiche Rettungskräfte waren in den Wald geeilt. Die letzten 800 Meter bis zur Unfallstelle konnten die Retter den Weg allerdings nur zu Fuß zurücklegen. (Foto: Vollmer)

Bad Gandersheimer trotz Helm von Ast erschlagen

Ein 50 Jahre alter Mann ist Dienstagnachmittag bei Fällarbeiten im Wald bei Almstedt ums Leben gekommen. Nach den Ermittlungen der Polizei ist der Bad Gandersheimer von einem Ast getroffen worden. Für ihn kam jede Hilfe zu spät, obwohl er einen Helm trug.

Der 50-Jährige war von einem Förster beauftragt worden, der gegen 14.30 Uhr nach dem Rechten sehen wollte. Er fand den Waldarbeiter auf dem Boden und verständigte den Rettungsdienst. Die Leitstelle setzte ebenfalls die Freiwilligen Feuerwehren aus Almstedt, Sibbesse und Adenstedt in Gang, die mit 25 Aktiven anrückten. Allerdings gestaltete es sich sehr schwierig, die mitten im Wald gelegene Unfallstelle zu erreichen. Das letzte Stück, etwa 800 Meter, mussten Notarzt und Feuerwehrleute zu Fuß zurücklegen. „Auf den matschigen Wegen war eine Fahrt unmöglich“, sagte ein Feuerwehrmann.
Die Polizei konnte das Geschehen aufgrund der eindeutigen Spuren rekonstruieren. So hatte der Waldarbeiter einen Baum gefällt und war dabei, die Äste zu beseitigen. In diesem Moment habe sich offensichtlich an einem benachbarten Baum ein Ast gelöst und den Mann am Kopf getroffen. Die Wucht war gewaltig, der Schutzhelm wurde ihm vom Kopf gerissen. Am Helm wurden erhebliche Beschädigungen festgestellt. Der Förster hatte mit dem Arbeiter etwa 30 Minuten zuvor noch am Unfallort gesprochen. Als er wieder an der Arbeitsstelle eintraf, lag der Gandersheimer auf der Erde.