90 Jahre und kein bisschen leise

Die Vorsitzende Maike Mahnkopf begrüßte die zahlreichen Gäste mit einer Reflektion über ehrenamtliches Engagement. (Foto: Müßner)

Der „Verein für Heimatkunde im Ambergau“ feiert sein 90-jähriges Bestehen mit mehr als 100 Gästen

Bockenem (bo). Das kann mit Fug und Recht über den „Verein für Heimatkunde im Ambergau“ gesagt werden, der am Mittwoch, dem 24. November 2010 sein 90jähriges Bestehen mit mehr als Hundert Gästen gefeiert hat.
Um 19 Uhr begann der Festakt mit musikalischen Beiträgen des auch über Bockenems Grenzen hinaus bekannten Kantors Christoph Pannek und seiner Flötengruppe, danach begrüßte die Vorsitzende Maike Mahnkopf die zahlreichen Gäste mit einer Reflektion über ehrenamtliches Engagement und Ansichten über den Begriff Heimat, mit dem sich der Verein inhaltlich mit Exkursionen und in Vorträgen immer wieder auseinandersetzt.
Gerade durch Aktivitäten und dem Behandeln aktueller Themen innerhalb des Ambergaus soll auch versucht werden, das Interesse am Verein auch bei Jüngeren zu wecken, ein Terminkalender für das kommende Jahr befindet sich noch in Bearbeitung, wird aber nach Fertigstellung auch über die Tagespresse bekannt gegeben.
Zahlreiche Grußworte der Stadt, des Ortsrates sowie befreundeter Vereine wie dem Heimatbund im Landkreis Hildesheim und den Natur- und Heimatfreunde Rhüden e.V. rundeten die Begrüßung ab.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends war ein sehr lebendiger Vortrag des Historikers Dr. Thomas Dahms vom Ostfalennetzwerk, untermalt mit diversen alten Aufnahmen des historischen Bockenem, über die Veränderungen in Bockenem sowie im mittleren Ambergau innerhalb der letzten 90 Jahre, der auch verdeutlichte, dass sich die Landschaft von einem ländlich geprägten Aufbau zu einem industriellen Wirtschaftsstandort wandelte.
Bei einen Glas Sekt im Nachgang gratulierten noch viele Gäste dem Vorstand für seine hervorragende Arbeit und wünschten viel Erfolg für die kommenden Jahre und hoffen auf eine Neuauflage der Feier beim 100. Geburtstag des Vereins!