A7: Sanierung des Mittelstreifens am Dreieck Salzgitter wird fortgesetzt

Auf der Autobahn 7 werden im Bereich des Dreiecks Salzgitter die Sanierungsarbeiten im Mittelstreifen fortgesetzt. (Foto: Archovbild Vollmer)

Autofahrer müssen sich daher in beiden Fahrtrichtungen ab Montag, 6. März, auf Behinderungen durch Sperrung des zweiten Überholfahrstreifens einstellen

Auf der Autobahn 7 werden im Bereich des Dreiecks Salzgitter die Sanierungsarbeiten im Mittelstreifen fortgesetzt.

Autofahrer müssen sich daher in beiden Fahrtrichtungen ab Montag, 6. März, auf Behinderungen durch Sperrung des zweiten Überholfahrstreifens einstellen. Grund für die Sanierungsarbeiten in diesem Bereich der A 7 ist eine Belastung mit sogenannten polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK). Wie die Behörde weiter mitteilte, dauern die Arbeiten im rund sechs Kilometer langen Abschnitt von der Grünbrücke bei Schlewecke bis nördlich des Dreiecks Salzgitter bis voraussichtlich Mitte Juni. Die Sanierungsarbeiten im ebenso langen Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Bockenem und der Grünbrücke wurden bereits im vergangenen Jahr abgeschlossen.
Die Sanierung erfolgt durch Aufbringen einer speziellen Kunststoffdichtungsbahn, die den Mittelstreifen wasserdicht verschließt. Dadurch wird das Eindringen von Regenwasser und damit das Auswaschen von Schadstoffen verhindert. Die außerdem laufenden Entnahmen von Bodenproben in den Seitenbereichen der A7 werden nach Angaben der Landesbehörde Anfang März beendet. Die Auswertung dieser Proben wird in das Sanierungskonzept für die Seitenbereiche einfließen, das zurzeit erstellt wird und nach derzeitigem Stand im Frühsommer vorliegen soll. Die Sanierung der Seitenbereiche soll noch in diesem Jahr beginnen. Ursächlich für die Schadstoffbelastung ist eine nicht sachgerechte Ausführung der beauftragten Arbeiten zum sechsstreifigen Ausbau zwischen 2011 und 2014. Dabei wurden teerhaltige Bestandteile des alten Straßenaufbaus verwendet. Die Landesbehörde hatte deswegen Anzeige gegen Unbekannt bei der Staatsanwaltschaft Hildesheim wegen des Verdachtes eines Umweltdeliktes erstattet.