Aktion „sozialer Tannenbaum“ gestartet

Die ersten beiden Spenden für den diesjährigen „sozialen Tannenbaum“ sind eingegangen. Darüber freut sich MiA-Chefin Susanne Meyer (2. von links) 205 Euro überreichte Anke Zauritz vom evangelischen Kindergarten Bockenem (links). 350 Euro kamen vom AWO-Lädchen, vertreten durch Ursula Lother, Kerstin Barrenbrügge, Susanne Lobes und Angelika Sudszus.

Die ersten Spenden sind eingegangen / Abgabe der Wünsche bis Ende November

Ein kleines Jubiläum feiert der soziale Tannenbaum in Bockenem. Zum fünften Mal wird in diesem Jahr vielen Kindern im Stadtgebiet in der Weihnachtszeit eine Freude bereitet. Am Ablauf hat sich dabei gegenüber dem vergangenen Jahr nichts geändert.

Ab sofort sind die Wunschzettel bei der Freiwilligenagentur „Miteinander im Ambergau“ (MiA) zu erhalten. Aber auch Schulen und Kindergärten verteilen diese wie üblich. Angesprochen sind sozial schlechter gestellte Familien, aber nicht nur solche, die „Hartz 4“ bekommen.
Rund 20 Euro darf der Wunsch kosten, ein Ersatz sollte mit angegeben werden. Denn nicht immer kann der „Erst-Wunsch“ erfüllt werden. Abgegeben werden sollten die Zettel bis Ende November. Dann geht es an das große Einkaufen.
Damit eingekauft werden kann, brauchen die Verantwortlichen natürlich die entsprechenden Geldmittel. „Zu Beginn war es wirklich problematisch, das Geld zusammenzubekommen. In den letzten beiden Jahren war es deutlich einfacher. Die Aktion hat sich inzwischen etabliert,“ erklärt MiA-Chefin Susanne Meyer. Geholfen hat dabei der Zuschuss der Bürgerstiftung Bockenem-Ambergau. Sie gibt alljährlich 1500 Euro für den „sozialen Tannenbaum“. Doch auch viele andere Institutionen sammeln inzwischen bei diversen Veranstaltungen für den guten Zweck.
Zum Auftakt in diesem Jahr gab es 350 Euro vom AWO-Lädchen und 205 Euro vom evangelischen Kindergarten Bockenem. „Wir haben die Kollekte des Krippenspiels im vergangenen Jahr dafür eingesammelt,“ so Leiterin Anke Zauritz. Damals war es jedoch zu spät für die Übergabe der Spende. Das Geld wurde aufgehoben und nun dem eigentlichen Zweck übergeben.
Weitere Spenden sind natürlich jederzeit gerne gesehen und werden auch noch benötigt. In den vergangenen beiden Jahren kamen jeweils gut 150 zu erfüllende Wünsche zusammen. Nicht nur die Freiwilligenagentur erfüllt die Wünsche. Jeder Bürger kann sich einen der Zettel vom Tannenbaum, der sich im Schaufenster der MiA auf dem Buchholzmarkt befindet, mitnehmen und das Geschenk besorgen. Dabei bleiben sowohl Empfänger als auch Besorger anonym.
Die Spanne der Geschenke ist immer groß. Oft standen Gutscheine auf den Zetteln, doch auch Spielzeug stand hoch im Kurs. Vom Monopoly-Spiel bis hin zur Schultafel war schon alles dabei. Aber auch Winterstiefel wurden bereits gewünscht.