Als Vertretung für Bäuerinnen fing es an

Geehrt wurden an diesem Abend Elli Blankenburg, Ilse Willer und Irmgard Hein, hier zusammen mit der Vorsitzenden Inge Flentje-Zapf (von links). (Foto: Klaube)

Landfrauenverein Ambergau feiert 70-jähriges Bestehen / Landesbischof Ralf Meister hält Festrede

Ein eindrucksvolles Bild bot am Montag der bis auf den letzten Platz besetzte große Saal der Bönnier Gastwirtschaft Maas, als hier im Beisein vieler Gäste der Landfrauenverein Ambergau sein 70-jähriges Bestehen beging. Kein freier Stuhl war mehr zu haben, denn immerhin war diese Veranstaltung das, was man früher als ein gesellschaftliches Ereignis zu bezeichnen pflegte. Exakt auf den Gründungstag – den 5. Dezember – wurde gefeiert.
Ungewohnt auch, so viele Männer in den Reihen sitzen zu sehen, wo man sich doch sonst nur unter Frauen befinde, stellte anfangs in ihrer Begrüßung die Vorsitzende Ingrid Flentje-Zapf fest. Immerhin feiere an diesem Tag der zweitälteste Landfrauenverein im Kreisverband.
Und um noch etwas Zahlenarithmetik zu betreiben: Es gibt in Deutschland 500.000 Landfrauen, darunter 100.000 – organisiert in zwei Landesverbänden – allein in Niedersachsen. In dieser Gemeinschaft zählt der Landfrauenverein Ambergau immerhin 131 Mitglieder, eine respektable Zahl angesichts des auch hier sich zeigenden allgemeinen Nachwuchsmangels.
Die von Ulrike Rupprecht vorgetragene kurze Vereinsgeschichte erinnerte an den 5. Dezember 1946, als im damaligen Bockenemer Hotel Kaiserhof der „Landwirtschaftliche Hausfrauenverein vom Bezirk Ambergau-Bockenem“ ins Leben gerufen wurde. Der Zeit entsprechend verstand man sich hauptsächlich als Interessenvertretung der Bäuerinnen und stand für die Verbesserung der sozialen, wirtschaftlichen und rechtlichen Situation von Frauen sowie für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Den kompletten Artikel finden Sie in der Ausgabe vom 7. Dezember im Beobachter.