Apfelbeißer und Tanzlustige

Das Geschwister-Duell: Marten und Levke Vacariu im „Apfelbeißen“. (Foto: Knoblich)

Beim Störyer Dorfgemeinschaftsfest kommen alle Generationen auf ihre Kosten

Von Karsten Knoblich,
Störy

Ein kleines, aber feines Dorfgemeinschaftsfest feierten jetzt die Einwohner von Störy – und mit ihnen eine stattliche Zahl von Gästen. Zu nachmittäglicher Stunde hatte man es sich zunächst im Partyzelt und unter den Pavillons am Dorfgemeinschaftshaus gemütlich gemacht. Dort lockte vor allem die reichhaltige Kaffeetafel. Bei leckerem Kuchen ließ es sich gleich doppelt so gut plauschen.
Nur ein paar Schritte weiter, im Schatten der Heilig-Geist-Kirche, schlug die Stunde der kleinen Dorffestbesucher. Beim Kinderfest konnten die Jungen und Mädchen eine kleine Olympiade absolvieren. Zu den Disziplinen gehörten unter anderem Trockenski-Laufen, Luftschlangenraupe, Schaumkuss-Transport oder auch Schöpfkellenlauf. Eine besondere Herausforderung war das Apfelbeißen. Die knackigen Früchte nur mithilfe des Mundes beziehungsweise der Zähne aus einer mit Wasser gefüllten Zinkwanne zu angeln, war alles andere als einfach. An jeder Station gab es jeweils tolle Belohnungen für die Wettkämpfer. Da kam am Ende eine ganze Menge zusammen. Nur gut, wenn man dann den Opa dabei hatte. So wie der fünfjährige Lars Mahnkopf. Sein Großvater ist der in Störy wohnende Bockenemer Heimatpfleger Dieter Rüdiger; und der hatte ganz schön schwer zu tragen an den vielen kleinen Präsenten, die der Enkel einheimste.
Nach einer kleinen Verschnaufpause ging es für die Kinder und Jugendlichen munter weiter im Programm. Zwischenzeitlich war nämlich DJ 17 deluxe eingetroffen, um den Nachwuchs mit flottem Beat auf Trab zu bringen. Bei den Erwachsenen war es nicht anders. Am laufenden Band erfüllte der Mann am Mischpult im Verlauf des Abends die Wünsche der Gäste, und die wiederum legten sich bis weit nach Mitternacht auf der Tanzfläche ordentlich ins Zeug.
Da die Resonanz nicht nur seitens der Störyer stimmte, sondern auch viele Feierlustige aus den Nachbardörfern den Weg in das beschauliche Ambergaudorf fanden, konnten am Ende der verantwortliche Arbeitskreis Dorffest und auch Ortsvorsteherin Sabine Grobe rundum zufrieden sein mit dem Verlauf der Veranstaltung.