Arbeitskreise sollen Ideenschmiede sein

Thema Stadtsanierung beschäftigt Ortsrat Bockenem / „Ohne Mitarbeit der Bürger geht es nicht“

Ein mit Bürgermeister Martin Bartölke abgestimmtes Konzept sieht vor, dass ein etwa zehn Personen umfassender Steuerungskreis aus Vertretern des Rates, der Verwaltung und einigen örtlichen Vereinigungen alle jene Vorschläge und Ergebnisse aufnimmt, vernetzt, diskutiert, filtert und auf ihre Umsetzung hin vorbereitet, welche ihm noch zu bildende Arbeitskreise zuleiten. Mit diesem Modell soll die angestrebte Sanierungsmaßnahme der Kernstadt, hier insbesondere der Altstadt, starten.

Zahl engagierter Bürger sehr gering

Ortsbürgermeister Siegfried Berner stellte es auf der jüngsten Zusammenkunft des Ortsrates vor, zu der sich etwa zwölf Bürger eingefunden hatten, von denen die meisten ihre Mitwirkung signalisierten. Ohne die Mitarbeit der Bürger wird man auf dem Trockenen sitzen. Allerdings ist das Kontingent jener, mit denen man rechnen kann, recht schmal, wie die Zusammenkunft zeigte, und auch der Ortsbürgermeister gab zu, dass „die Personaldecke jener, die in Bockenem etwas leisten, doch sehr gering“ sei.
Immerhin entspann sich auf dieser Zusammenkunft, die hauptsächlich eigens zur Bildung solcher Arbeitskreise und zur Klärung ihrer Ziele und Aufgaben angesetzt war, zwischen etwa der Hälfte der Teilnehmer eine rege Aussprache. Gleich zu Beginn hatte sich der Bockenemer Kulturschaffende Claus-Ulrich Heinke bereit erklärt, einen Arbeitskreis Kultur bilden zu wollen, zu dem er dann Personen einladen werde, die in der Bockenemer Kulturszene aktiv sind. Das Thema Buchholzmarkt, das im Rahmen der anzustrebenden Stadtsanierung als ein zentrales gilt, soll mit diesem Arbeitskreis Kultur verknüpft werden. Das ergab eine längere Aussprache. Es gäbe in dieser Hinsicht „genug Fäden“, so hieß es. Die für die Mitarbeit in Frage kommenden Personen sollen noch eingeladen werden. An weiteren Arbeitskreisen wurde von Ute Paetz einer mit dem Schwerpunkt Verkehr angesprochen. Darüber hinaus wäre es wünschenswert, wenn sich interessierte Bürger zu weiteren Themen zusammenfänden.


Mehr zum Thema gibt es in der aktuellen "Beobachter"-Printausgabe vom 18. Juli.