Auch der „Ersatz“ fand großen Zuspruch

Heylee Shin, Tabea Heinze und Jonas Litak (von links) spielten kurzfristig in der Kulturscheune die „Klassik in der Scheune“. Innerhalb von drei Tagen hatten sie ihr Programm auf die Beine gestellt.

„Klassik in der Scheune“: Kulturladenteam fand würdigen Vertreter für das Adelaide-Quartett

Viele Telefonate waren nötig, um die nächste Serenade in der Kulturscheune aufrechtzuerhalten. „Klassik in der Scheune“ war der Obertitel, das Streichquartett „Adelaide“ aus Bern musste kurzfristig aufgrund einer Erkrankung ihren Auftritt absagen. „Es sollte aber bei der Klassik bleiben“, so Claus-Ulrich Heinke bei der Einleitung am Samstagabend. Nach einigen Absagen sagte Tabea Heinze spontan zu und brachte mit Jonas Litak sowie Heylee Shin zwei weitere Musiker mit. Innerhalb von zwei Tagen erarbeiteten die drei ein gemeinsames Programm. Die Erwartungen des Publikums wurden dabei voll und ganz erfüllt. Die drei jungen Musiker spielten Stücke von Tomaso Antonio Vitali, Franz Peter Schubert, Johan Halvorson und Jakob Ludwig Felix Mendelssohn Bertholdy. Das verantwortliche Kulturladen-Team konnte mit dem Verlauf wieder sehr zufrieden sein, gut 50 Besucher fanden den Weg in die Scheune. In der Pause gab es wie üblich Getränk sowie eine selbst gekochte Kürbissuppe und weitere Kleinigkeiten zu essen.