Amtsleiter für Bauwesen, Bernd Arndt, führt die CDU-Mitglieder durch das neue Gewerbegebiet
Von Daniel Hinz, BockenemAuf den beiden Großbaustellen in Bockenem laufen die Arbeiten momentan auf Hochtouren. Die Bauarbeiter nutzten die vergangenen frostfreien Tage, um vor dem Wintereinbruch möglichst viel zu erledigen. Davon haben sich die CDU-Mitglieder des Stadtrates und der Ortsräte vor Kurzem überzeugen können. Durch das neue Gewerbegebiet führte der Amtsleiter für Bauwesen, Bernd Arndt.
Das „Eingangstor“ von der Allensteiner Straße aus, wird nun doch ohne den angedachten Kreisel auskommen müssen. Die Straße im Gewerbegebiet selbst wird eine Breite von 6,50 Meter haben. Hier soll bereits in dieser Woche die Bitumendecke aufgebracht werden. Der Wendehammer in der Mitte des Gebietes wird vorerst eingespart und nur bei Bedarf eingebaut. „Es könnte schließlich sein“, so Bernd Arndt, „dass ein Unternehmen die ganze Fläche dort erschließen möchte. Dann wäre diese Wendegelegenheit unnötig.“ Sollten sich aber mehrere Unternehmen ansiedeln, die kleinere Flächen benötigen, so sei es kein Problem, dass der Wendehammer noch eingebaut werde, so der Bauamtsleiter weiter.
Entlang des Regenrückhaltebeckens wird bis zum Stadtpark ein Fußweg gebaut. Das Becken selbst ist ebenfalls schon in Betrieb. Aufgrund des trockenen Wetters war jedoch nur ein kleiner Rinnsal während der Besichtigung vorhanden. Das Wasser wird über den Bürgerpark in den Ortshäuser Bach geleitet.
Anschließend ging es für die CDU-Ratsleute zur zweiten Großbaustelle: dem Freibad. Hier gaben sich Michael Loske, Amtsleiter für Bürgerangelegenheiten, und Ingenieur Mirko Meißner als Experten. Wie beim Gewerbegebiet liegt auch hier noch alles im Zeit- und Kostenrahmen. Das bislang weitesgehend frostfreie Wetter kam den Bauarbeiten sehr zugute. „Wir sind nicht mehr beim Abreißen, sondern in der Aufbauphase angelangt,“ beschrieb Michael Loske den Stand des Umbaus. Im Zuge der Arbeiten wurde eine Quelle im Bürgerpark entdeckt, in der pro Stunde mehrere Kubikmeter Wasser austreten. „Bald können wir uns Bad Bockenem nennen,“ witzelte der Amtsleiter. Auf jeden Fall werde sich dem angenommen und das Wasser in Zukunft über die Teiche im Park in den Ortshäuser Bach abgeleitet. Die nassen Stellen auf den Wegen sollten also bald der Vergangenheit angehören.
Ingenieur Meißner informierte über die weiteren Arbeiten. Zwei Seiten des Schwimmbeckens seien bereits einbetoniert, die dritte soll, wenn alles klapt, noch in dieser Woche folgen. Zudem sollen die Fundamente des Nichtschwimmerbeckens gelegt werden. „Bleiben wir noch zwei Wochen von starken Frost verschont, rückt die versprochene Einhaltung des Bauendes in greifbare Nähe und das Bad kann rechtzeitig geöffnet werden.“ Kleinere Schwierigkeiten habe eine weitere Entdeckung bereitet. Es wurde festgestellt, dass das Becken nicht ganz im rechten Winkel gebaut wurde. Dies werde durch die Sanierung ebenfalls bereinigt.
Dr. Gerhard Bartels, CDU-Fraktionsvorsitzender im Bockenemer Stadtrat, dankte für die Ausführungen der Amtsleiter und des Ingenieurs. „Ich bin glücklich, dass den Umbau des Freibades der ganze Stadtrat gemeinsam in Angriff genommen hat. Im Gegensatz zum Gewerbepark, bei dem die SPD aus mir unverständlichen Gründen nicht mitgezogen hat.“





