BAB 7 für 37 Stunden voll gesperrt

Marcus Streuf von der Stauhilfe-Motorrad-Einheit der Johanniter Unfallhilfe Hildesheim gibt den Autofahrern auf Raststätte Hildesheimer Tipps zur Weiterfahrt. (Foto: Vollmer)

Wegen Bauarbeiten an Grünbrücke bei Bockenem / Kilometerlange Staus auf Umleitungsstrecken

Die knapp 37 Stunden dauernde Vollsperrung der Autobahn 7 zwischen den Anschlussstellen Derneburg und Bockenem hat am Wochenende zu kilometerlangen Staus geführt.

Besonders auf den Umleitungsstrecken mussten sich die Autofahrer in Geduld üben. Extrem viel los war auf der Bundesstraße 6 im Raum Baddeckenstedt. So schlimm, wie ursprünglich durch das Ferienende in elf Bundesländern angenommen, ist es aber nicht gekommen. Niemand musste sich durch einen Mega-Stau quälen.
Eine positive Bilanz zieht daher auch die Polizei. Die Beamten mussten keine durch die Vollsperrung bedingten Unfälle aufnehmen. „Alles war im grünen Bereich. In Spitzenzeiten am Sonnabendmittag betrug der Rückstau bis zu sechs Kilometer“, teilte ein Sprecher der Autobahnpolizei mit. Das sei für eine Vollsperrung nichts Ungewöhnliches. Seit Sonntagmorgen um 8.36 Uhr läuft der Verkehr wieder auf der Südfahrbahn.
Grund für die lange Sperrung waren Bauarbeiten an der Grünbrücke bei Bockenem. Dort wurden die Traggerüste für die Betonverschalungen errichtet. „Das ist nur möglich, wenn die Fahrbahn komplett gesperrt wird“, hieß es seitens der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.
Josef Albert befand sich Sonnabendmittag mit seiner Tochter Iris gerade auf der Rückfahrt vom Osterurlaub an der Ostseeküste. „Wir wollten auf der Raststätte Hildesheimer Börde eine Pause einlegen“, berichtet der Autofahrer aus Bamberg. Josef Albert hatte zwar auf seinem Navi einen Hinweis auf die Sperrung gesehen, jedoch konnte er nicht mehr rechtzeitig die Autobahn verlassen. Folglich wäre er nach der Pause hinter der Börde im Stau gelandet. „Dank eines Tipps werden wir nun hier die Autobahn verlassen und auf der Landstraße bis nach Bockenem weiterfahren. Ich hoffe mal, dass es auf der Umleitungsstrecke nicht allzu große Behinderungen gibt“, sagt der Bamberger.

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