Beim Bayerischen war eine Übersetzung nötig

Die Mitwirkenden bei der elften Veranstaltung von „Musik bei Kerzenschein“

Elfte „Musik bei Kerzenschein“ findet großen Anklang / Helga Raser liest „Heilige Nacht“ von Ludwig Thoma auf bayerisch

Bereits zum elften Mal fand am vergangenen Sonntag die „Musik bei Kerzenschein“ statt. Die ökumenische Veranstaltung wird von den beiden Ehepaaren Helga und Josef Raser sowie Marion und Stefan Imholz organisiert. Die Veranstaltung ist inzwischen zu einem festen Bestandteil zu Beginn eines jeden Jahres im Bockenemer Kalender geworden. Im Schnitt kamen über die Jahre über 100 Personen zu den Konzerten und auch in diesem Jahr war die katholische Clemenskirche wieder gut gefüllt. Der Eintritt ist kostenlos, am Ausgang wird jedoch um eine Spende gebeten. Bislang sind schon fast 4000 Euro für verschiedene gemeinnützige Zwecke zusammengekommen. In diesem Jahr geht das eingesammelte Geld an die Heimstatt Röderhof.

Bayerisches von Ludwig Thoma

Das Besondere ist, neben den vielen von Jürgen Notzon aufgestellten Kerzen, dass es keine feste Gruppe gibt. In jedem Jahr sind andere Musiker dabei, die sich auch nur für diesen Zweck zusammentun. Neben Solo- und Chorgesang sowie Instrumentalmusik werden zudem kurze Geschichten vorgelesen. In diesem Jahr wurden Texte aus der „Heiligen Nacht“ von Ludwig Thoma vorgelesen – auf bayerisch. Glück für die Zuhörer: Es gab auch eine „Übersetzung“ ins Hochdeutsche. Auf einer Leinwand wurden verschiedene Bilder aus dem Buch gezeigt.
Nach einer Zugabe am Ende waren die Besucher noch in das Clemenshaus eingeladen, um bei Tee und Gebäck zusammenzusitzen, das alte Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen oder sich über das gerade angebrochene zu unterhalten.

Mitwirkende: Lisa Gräbig, Heinz Uthoff, Daniela Fust, Marga Mävers, Marius Weigel, Inge Neumann, Elgin Schwedeck, Hans-henning Schlie, Lukas Schwedeck, Helga und Josef Raser, Marion und Stefan Imholz.