Brandschützer sind auch im Erbsensaugen fit

Köpfe zusammenstecken hieß es beim Erbsensaugen. (Foto: Knoblich)

„Spiel ohne Grenzen“ des 3. Feuerwehrzuges in Bültum / Upstedter haben diesmal die Nase vorn

Von Karsten Knoblich, Bültum

Dass die Kameradschaft innerhalb der Ortsfeuerwehren im gesamten Stadtgebiet groß geschrieben wird, das dürfte hinlänglich bekannt sein. Besonders gut klappt’s in dieser Hinsicht beim 3. Zug der Freiwilligen Feuerwehr Bockenem, den bekanntlich die Brandschützer aus Bültum, Ilde, Nette und Upstedt bilden.
Mindestens vier gemeinsame Veranstaltungen stehen jedes Jahr auf dem Dienstplan, „und das nun schon seit etwa zwei Jahrzehnten“, sagt Bültums Ortsbrandmeister Markus Bohnsack rückblickend. Unter seiner Regie zeichneten die Bültumer in diesem Jahr als Ausrichter des beliebten „Spiels ohne Grenzen“ verantwortlich – neben einer Alarmübung, einem gemeinsamen Grillabend und einer Jahresabschlussversammlung eine der erwähnten vier Veranstaltungen. Meistens gehe dieser Wettbewerb erst im Spätsommer über die Bühne; aufgrund der Terminplanung habe man ihn diesmal aber auf Mai vorziehen müssen, erklärte Markus Bohnsack.
Insgesamt gingen fünf Mannschaften an den Start. Die Ilder waren nämlich gleich mit zwei Teams vertreten. Auch wenn bei den sechs anstehenden Disziplinen der Spaß an der Freude im Vordergrund stand, so ging es ganz ohne Feuerwehrtechnik dann doch nicht. Aber gelernt ist eben gelernt, und so gab es zum Beispiel beim Kuppeln von vier Saugschläuchen keine Probleme. Anders war das schon beim Schlauchkegeln oder beim Schwimmflossenrennen. Hier war eine ganze Menge Geschicklichkeit gefragt. Weitere wertvolle Punkte zu sammeln gab’s beim Wassertransport mit Esslöffeln, beim „Erbsensaugen“ mit Strohhalmen sowie bei einer rasanten Schubkarrenfahrt inklusive Rutschpartie im Bereich des Spieplatzes.
Bei der mit Spannung erwarteten Siegerehrung hatten die Upstedter Brandschützer als Erstplatzierte allen Grund zur Freude. Auf den weiteren Plätzen folgten die Gastgeber aus Bültum, die Mannschaften Ilde II und Ilde I sowie als Schlusslicht das Team aus Nette. Doch dabei sein ist bekanntlich alles. Dass die Gastgeber aus Bültum den Grill angeworfen und auch mit Getränken für den nötigen Energieschub gesorgt hatten, versteht sich wohl von selbst.
Weiter geht es übrigens am 1. Juli. Dann stehen in Upstedt die Zugwettkämpfe auf dem Programm.