Das Aus kam nach dem Fahrradsturz

Humor ist, wenn man trotzdem lacht: Für Marlene Fahnemann lief es beim Ironman in Regensburg nicht sonderlich gut. Sie musste nach einem Sturz beim Radfahren aussteigen. (Foto: Vollmer)

Marlene Fahnemann aus Hary hatte beim Ironman in Regensburg wirklich Pech

Hary (vo). Der Ironman in Regensburg ist bei Marlene Fah­nemann in schlechter Erinnerung geblieben. Dabei sollte die Langdistanz im Triathlonsport mit 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und dem Marathonlauf über 42,2 Kilo­meter der krönende Saisonabschluss im Jahr 2012 für die Harye­rin sein.
Die Sportlerin aus dem Ambergau hatte in Regensburg nicht nur mit heftigen Regenschauern und starken Windböen zu kämpfen, sondern auch ein technischer Defekt am Triathlonrad zwang sie am Ende zur Aufgabe. Am frühen Morgen begann der Wettkampf erst einmal sehr gut für Marlene Fahnemann, die in der Altersklasse 60 für die Triathlonabteilung von Eintracht Hil­desheim an den Start ging. Beim Massenstart der insgesamt 2400 Athleten fand sie im Guggenberger See schnell ihren Weg und konnte die 3,8 Kilometer Schwimmstrecke nach 1:17 Stunden verlassen.
Fahnemann startete danach hoch motiviert auf die Radstrecke und konnte auch in der ersten Runde die Bergetappe in bester Form angehen. Allerdings musste sie nach einem Drittel der Radstrecke, etwa bei Kilometer 64, das Rennen beenden. Ein Sturz, verursacht durch das Abfallen des Ersatzschlauches, der an der Fahrradsattelstütze befestigt war, brachte ihr das vorzeitige Aus. Der Schlauch verwickelte sich in den Speichen des Hinterra­des, das Ventil bohrte sich in die Kette und durch die Blockade des Rades wurde das Schaltwerk ihres Rennrades so stark beschä­digt, dass auch der technische Pannendienst, der nach etwa 15 Minuten zur Stelle war, nicht helfen konnte. Eine Reparatur vor Ort schied aufgrund der Schwere des Schadens aus.
Ein Trost, nicht den ersten Platz in der AK 60 und einen Hawaii-Startplatz erkämpft zu haben, ist zumindest, dass sich die engagierte Sportle­rin außer ein paar blauen Flecken keine schweren Verletzungen bei dem Sturz zugezogen hat. Nach ein paar Ruhetagen wird sich Marlene Fahnemann nun auf den Maschsee-Triathlon in Hanno­ver vorbereiten. Am 4. September geht die Triathletin bei diesem Wettkampf auf der olympischen Distanz an den Start.
Für den Ironman 2012 in Regensburg ist sie schon angemeldet. Ge­meinsam mit Tochter Stephanie wird im nächsten Jahr die land­schaftliche schöne Wettkampfstrecke nochmals unter hoffentlich besseren Bedingungen in Angriff genommen.