Das Sprachrohr der Ortschaft

Die Ortsvorsteher der neuen Wahlperiode (von links): Dr. Gerhards Bartels, Karl-Heinz Hodur, Alexander Hoffmann, Imke Rubbel, Carsten Bothe, Walter Thielke, Patrick Heine, Ingrid Weeske und Jan Robert Ohlendorf. Ganz rechts Bürgermeister Rainer Block, der die Eidesformel vorsprach.

Neun Ortsvorsteher, darunter fünf neue, wurden im Rathaus vereidigt

Nachdem der Bockenemer Stadtrat in der vergangenen Woche die vorgeschlagenen Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher bestätigt hat, wurden diese nun am Montagabend im Rathaus vereidigt.

Ortsvorsteher gibt es in all den Ortschaften, in denen kein Ortsrat gewählt wird. Das Vorschlagsrecht hat jeweils die Partei, die in diesem Ort bei der Stadtratswahl die meisten Stimmen auf sich vereinigen konnte. Siebenmal war dies in diesem Jahr die CDU, lediglich in Groß und Klein Ilde sowie in Ortshausen konnte sich die SPD durchsetzen. In fünf der Ortsteile gibt es künftig neue Vorsteher. Am längsten wirkt Karl-Heinz Hodur. Er steht den beiden Ilder Ortschaften bereits seit dem 1. November 1991 vor und geht damit nun bereits in seine sechste Amtsperiode.
„Ich finde es toll, dass sie diese Aufgabe übernehmen“, sagte Bürgermeister Rainer Block, der die Vereidigung übernahm. „Sie sind das Sprachrohr ihrer Ortschaft und müssen engen Kontakt zu den Menschen im Ort halten, um zu wissen, was die Menschen dort bewegt“, so Block weiter. Die Aufgaben seien unter anderem, Ehrungen durchzuführen, öffentliche Einrichtungen wie Kindergärten, Abwasser- oder Wasserversorgungsanlagen zu kontrollieren, Bekanntmachungen zu veröffentlichen, kommunale Versammlungen im Ort vorzubereiten und die zugewiesenen Haushaltsmittel zu verwalten. Alle Aufgaben, Rechte und Pflichten stehen in der Hauptsatzung der Stadt Bockenem, die unter anderem auf der Internetseite www.bockenem.de nachgelesen werden kann.