Die Laternen erhellten Bockenem und die Dörfer

Volkersheim.

Autofahrer mussten an vielen Novemberabenden wieder Geduld mitbringen

Mit einem „Sternmarsch“ begann der evangelische Kindergarten in Bockenem seinen Laternenumzug. An verschiedenen Plätzen im Stadtgebiet trafen sich mehrere Gruppen, die zunächst für sich einige Lieder, die Kinder und Erzieherinnen zuvor einstudiert hatten, zum Besten gaben. Anschließend ging es dann in Richtung Marktplatz. Dort angekommen begrüßte der Spielmannszug Ambergau, die Kinder, die dann auch gleich kräftig mitsangen. In einem langen Zug von ging es danach vom Markt durch die Königsstraße und den Schlangenweg in Richtung des einheimischen Domizils im Südwall. Dort hatten fleißige Helfer bereits warme Getränke und etwas zu Essen vorbereitet. Auch ein kleines Lagerfeuer stand bereit, um sich aufzuwärmen. Die meisten Kinder tobten aber auf „ihrem“ Gelände einfach umher, um sich die Kälte zu vertreiben.

In Volkersheim hatte die Freiwillige Feuerwehr zum Laternenumzug geladen und viele Kinder waren gekommen. Sie erhellten die Straßen des Ortes mit ihren Lichtern. Wie schon in den letzten Jahre wurde die Gruppe musikalisch vom Musikzug der Freiwlligen Feuerwehr Bockenem begleitet. Die Verkehrregelung übernahm die Feuerwehr Volkersheim. Da mussten einige Autofahrer schon ein bißchen Geduld mitbringen, bis alle Teilnehmer vorbeigelaufen waren. Nachdem der Zug nach dem Rundgang durch das Dorf wieder an der Kirche angekommen war, gab es Gegrilltest sowie kalte und warme Getränke zur Stärkung nach dem „anstrengenden“ Marsch. Die war anscheinend auch nötig, denn es musste sogar Nachschub geordert werden. Der Musikzug spielte unterdessen „Happy Birthday“ für ein Geburtstagskind.

In Hary ging der Umzug mit einem Gottesdienst in der örtlichen Kirche los. Anschließend zog eine ansehlich große Schlange durch das Dorf. Mit Laternen und auch einigen Fackelträgern ging es dem Bläserchor Ambergau hinterher, der in Hary für den musikalischen Teil verantwortlich war. In einem Rundgang ging es durch das Dorf und wieder zurück zur Kirche. Dort wartete dann, wie in den anderen Orten auch, etwas zu Essen und zu Trinken auf hungrige und durstige Mäuler.

Mit der vor dem Altar der Dorfkirche gespielten St. Martinslegende begann der diesjährige Laternenumzug in Königsdahlum. Ulrich Gräbig vom Kirchenvorstand hatte die Geschichte vorgetragen und die am Umzug teilnehmenden Kinder aktiv in die Geschichte mit St. Martin, der mit einem frierenden Bettler seinen Umhang teilt, einbezogen. Anschließend ging es mit Musik durch das Dorf; der kleine Zug, an dem sich auch einige Erwachsene beteiligten, sicher von der Feuerwehr geleitet. Dabei war dieses Mal auch St. Martin als Reiter auf einem Pferd, beide schwarz, so dass sie sich vom Dunkel des Abends kaum abhoben. Den Abschluss dieser vom Ortsrat und von der Kirchengemeinde gemeinsam organsierten Veranstaltung beging man anschließend mit einem kleinen Beisammensein.