Dieter Scholz war am schnellsten unterwegs

Auch die Ortsratsmitglieder gratulieren den erfolgreichen Slalompiloten zu ihrem Erfolg (von links): Siegfried Berner, Klaus-Dieter Köllner, Rene Kirscht, Dieter Scholz, Frank Kleineberg, Rennleiter Hans Jochen Martini und Christa Pape.
 
Flotte Flitzer lieferten sich auf dem Meteor-Großparktplatz wieder ein heißes Rennen um das Bockenemer Stadtsiegel.

MCA richtete wieder Rennen um das Bockenemer Stadtsiegel aus

Wolfgang Reinert ist ein echter Pechvogel. Nachdem er sich bei der Slalomveranstaltung im vergangenen Jahr verbremst hatte und darauf mit seinem Opel Kadett C Coupe in einem Fahrradständer gelandet war, flog ihm nun seine Kupplung um die Ohren. Ein lauter Knall, dann ging bei dem Slalompiloten aus Algermissen nichts mehr. Da war das Rennen um das bronzene Stadtsiegel von Bockenem für den Motorsportler aus dem Nordkreis gelaufen. Die Veranstalter vom Motor-Club Ambergau im ADAC hoffen aber, dass Wolfgang Reinert auch im kommenden Jahr zum Teilnehmerkreis gehört.
Wieder einmal gab es auf dem Parkplatz der Meteor wertvolle Punkte für die Meisterschaften des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt, die Motorsport-Stadtmeisterschaft von Hannover sowie den ADAC Welfenpokal-Automobil-Slalom zu gewinnen. Rennleiter Hans Jochen Martini hatte mit seiner Mannschaft wieder einen 800 Meter langen Parcours aufgebaut, der in zwei Wertungsrunden zu durchfahren war. Wer bei seiner Fahrt eine Pylone zum Fallen brachte, konnte seine Chancen auf einen Sieg schon begraben. Die zehn Zeitschnellsten starteten dann noch einmal im Sonderlauf um das bronzene Stadtsiegel von Bockenem. Am Ende gelang Dieter Scholz der große Wurf. Der BMW-Fahrer aus Detmold ist allerdings kein Neuling auf dem Treppchen. Er hat bereits zwei Stadtsiegel in seiner Trophäensammlung. Die Stoppuhr blieb nach den beiden Läufen bei 123,1 Sekunden stehen. Auf den zweiten Platz kam Rene Kirscht mit 124,04 Sekunden. Den dritten Platz sicherte sich Frank Kleineberg, der 124,2 Sekunden brauchte.
Slalom-Chef Hans Jochen Martini freute sich, dass die Veranstaltung ohne Probleme über die Bühne gegangen ist. Auch Technikkommissar Hartmut Rosendahl aus Hannover meldete keine besonderen Vorkommnisse. Für die Zeitnahme war wieder Ingo Lerche vom MCA zuständig. Auch das Deutsche Rote Kreuz musste beim 14. und 15. ADAC-/MCA Clubsport-Slalom nicht eingreifen.

14. Clubsport-Slalom
Klasse 1a und 1b, 1. Pascal Meyer, 2. Lukas Niestradt, 3. Natalie Schnelle;
Klasse 2a, 1. Stefan Pietzka, 2. Marc Eberleh, 3. Martin Gomolak;
Klasse 2b, 1. Dennis Scheffler, 2. Julian Meyer, 3. Siegfried Schilling;
Klasse 2c, 1. Eric Bree, 2. Dieter Scholz, 3. Rene Kirscht; Klasse 3a, 1. Frank Kleineberg, 2. Mario Hüffmeier, 3. Hartmut Grebe;
Klasse 3b, 1. Andreas Nüsser, 2. Christian Hamburg, 3. Jeremias Müller.
15. Clubsport-Slalom, Klasse 1a, 1. Pascal Meyer, 2. Lukas Niestradt, 3. Michelle Gaborsch;
Klasse 1b, 1. Natalie Schnelle, 2. Kevin Gaborsch;
Klasse 2a, 1. Stefan Pietzka, 2. Stephan Meyer, 3. Marc Eberleh;
Klasse 2b, 1. Jens Schmettan, 2. Siegfried Schilling, 3. Dennis Scheffler;
Klasse 2c, 1. Eric Bree, 2. Frank Überfeld;
Klasse 3a, 1. Frank Kleineberg, 2. Mario Hüffmeier, 3. Hartmut Grebe;
Klasse 3b, 1. Dieter Scholz, 2. Rene Kirscht, 3. Christian Hamburg.

Nachdem der letzte Pokal verteilt war, liefen die Helfer zur Höchstform auf. Schließlich mussten Pylonen und Autoreifen wieder für den Slalom im nächsten Jahr verstaut werden. Dann lädt der MCA zur 55. und 56. Veranstaltung ein.