Drei Bundeswehrsoldaten schwer verletzt

Hildesheim (bo). In der Nacht zum Freitag war ein 26-jähriger Bundeswehrsoldat aus Thüringen mit seinem Dienst-VW-Bus (Foto) auf der A 7 in Richtung Süden unterwegs. Kurz hinter der Rastanlage Hildesheimer-Börde fuhr er vermutlich infolge eines Sekundenschlafes auf einen vor ihm fahrenden Klein-Lkw aus Bad Segeberg auf. Nach dem heftigen Aufprall wurde der Pkw zweimal gegen die Mittelschutzplanke geschleudert und blieb anschließend total beschädigt auf dem Standstreifen stehen.
Der Bundeswehrsoldat und seine beiden mitfahrenden Kameraden, 22 und 24 Jahre alt, wurden schwer verletzt und mit Rettungswagen in die Hildesheimer Krankenhäuser gebracht. Der 25-jährige Fahrer des Klein-Lkw blieb unverletzt. An beiden Fahrzeugen entsteht Totalschaden. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf 25.000 Euro. Die Autobahn war zwecks Aufräumarbeiten für vier Stunden voll gesperrt.
Die drei Soldaten befanden sich auf der Rückfahrt von einem Manöver auf dem Truppenübungsplatz bei Munster zu ihrer Kaserne in Thüringen.