Drei tödliche Unfälle an einem Tag

Im Upstedter Steinbruch brannte am Dienstagmorgen ein Lkw trotz schnellen Eingeifens der Feuerwehr völlig aus. (Foto: Bahrmann)

Hildesheimer Einsatzkräfte hatten am Montag viel zu tun

Am Montag kam es im Landkreis Hildesheim zu drei Verkehrsunfällen mit tödlichem Ausgang.

Auf der B 240, zwischen Scharfoldendorf und Capellenhagen verunglückte gegen 14 Uhr ein 47-jähriger Motorradfahrer, nachdem er im Verlauf einer abschüssigen Rechtskurve in den Gegenverkehr geriet. Der Motorradfahrer streifte den Anhänger eines entgegenkommenden Pkw, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr frontal gegen ein weiteres ihm entgegenkommendes Auto. Der Kradfahrer wurde tödlich verletzt und starb noch an der Unfallstelle.
Gegen 17.30 Uhr ereignete sich der zweite schwere Verkehrsunfall auf der L 486, zwischen Röllinghausen und Freden (Meimerhausen). Ein 26-Jähriger kam mit seinem VW Bora in einer Linkskurve ins Schleudern und kollidierte mit einem entgegenkommenden VW Polo. Der Pkw des Verursachers überschlug sich und stürzte eine Böschung hinunter. Die 20-jährige Beifahrerin wurde aus dem Auto geschleudert und verstarb an der Unfallstelle. Die 18 und 19 Jahre alten Insassen (weiblich) des VW Polo und der Fahrer des VW Bora wurden schwer verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Zwischen Ruthe und Koldingen, auf dem dortigen Wirtschaftsweg, kam es gegen 19.15 Uhr zu einem weiteren tödlichen Verkehrsunfall. Ein 68-jähriger Landwirt befuhr mit seinem Traktor mit Hänger den Wirtschaftsweg und hielt an, als ihm ein 48-jähriger Radfahrer entgegen kam, da er mit seinem Gespann die gesamte Fahrbahnbreite einnahm. Der Radfahrer passierte den Trecker auf dem unbefestigten Grünstreifen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass der Radfahrer stürzte und unter den Anhänger geriet. Der Treckerfahrer bemerkte den Sturz nicht, fuhr an und überrollte den Radfahrer. Dieser verstarb noch am Unfallort.

Lkw gerät im Upstedter Steinbruch in Flammen
Aus bisher noch ungeklärter Ursache ist am Dienstag in den Morgenstunden, gegen 5 Uhr, ein für Wartungsarbeiten abgestellter Lkw im Upstedter Steinbruch in Brand geraten. ein Verkehrsteilnehmer sah die starke Rauchentwicklung aus Richtung des Steinbruches und begab sich auf das Betriebsgelände. Hier sah er das brennende Fahrzeug und informierte die Rettungskräfte. Aufgrund der schwierigen Löschwasserversorgung wurden mehrere Tanklöschfahrzeuge aus den umliegenden Ortschaften zusammengezogen. Während des Einsatzes kam es kurzzeitig zu einer gefährlichen Situation für die Einsatzkräfte. Vermutlich ist durch das Feuer ein Hydraulikschlauch beschädigt worden, durch den Druckverlust hat sich die Ladewanne selbsttätig abgesenkt und das austretende Hydrauliköl ist mit einer hohen Stichflamme schlagartig verbrannt. Trotz des massiven Einsatzes war das Fahrzeug nicht mehr zu retten und es entstand Totalschaden. Im Einsatz waren die Polizei und die Feuerwehren aus Upstedt, Bad Salzdetfurth, Bornum und Bockenem. Da eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen kann werdenbittet die Polizei um Hinweise. Diese werden unter der Telefonummer (05121) 939115 entgegengenommen.