Ehemalige Realschule vor dem Abriss

Die Bushaltestelle vor dem ehemaligen Realschulgebäude wird an die Grundschule verlegt. (Foto: Klaube)

Nach Verkauf an Investor: Drogerie- und Lebensmittelmarkt geplant / Verkehrsaufkommen könnte zum Problem werden

Nach dem Kauf des vormaligen Realschulkomplexes und des ehemaligen Anwesens Schlüter durch einen Investor sind die nächsten Schritte in diesem Teil der Kernstadt auf Höhe des Thornburyplatzes vorprogrammiert. Als Erstes wird der Bürger nach dem Abriss der Gebäude eine beachtlich große Freifläche wahrnehmen, die sich dann zwischen der Straße „Am alten Friedhof“, dem Steinmetzweg und der angrenzenden Grundschule erstreckt. Auf ihr sollen anschließend ein neuer Lebensmittelmarkt und ein Drogeriemarkt errichtet werden und zwar einschließlich der Parkflächen und der Zufahrt. Was danach folgt, wird mit einer „massiven Erhöhung des Verkehrsaufkommens“ verbunden sein, wie es Ortsbürgermeister Siegfried Berner auf der Ortsratssitzung am Dienstag formulierte, wo dieses jetzt anstehende Projekt in Anwesenheit zahlreicher Bürger erstmals in der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Bushaltestelle wird verlegt

Wie sich dieser wachsende Verkehr auswirken wird und wie man ihn mit möglichen Maßnahmen abmildern kann, darüber ist man sich noch nicht im Klaren. Immerhin steht fest, dass der Zulieferverkehr zu den beiden neuen Märkten nicht über den Steinmetzweg erfolgen soll. Fest steht auch, dass die Bushaltestelle auf Höhe des vormaligen Realschulgebäudes entfallen soll und eine behindertengerechte Doppelhaltstelle auf Grundschulhöhe entstehen wird.
Veränderungen stehen auch hier im Grundschulbereich an, die sich wiederum aus den dortigen Baumaßnahmen ergeben, die eine millionenschwere Sanierung und einen neuen Anbau beinhalten. In diesem Zusammenhang wird der Spielplatz auf der Ecke Mahlumer Straße/ Steinmetzweg entfallen, um dort Parkplätze für die Lehrer zu schaffen.

Den kompletten Artikel können Sie in der Ausgabe vom 14. Januar lesen.