Ein jung gebliebener Verein stellt sich vor

Dynamisch dieses Quartett bei der Sportschau des „Pfeil“ Rhüden. (Foto: Eggerling)
 
Akrobatische Einlagen. (Foto: Eggerling)

Sportschau des „Pfeil“ Rhüden zum 110-jährigen Bestehen

Rhüden (PE). Am Sonnabend vergangener Woche hatte der Rad- und Kraftfahrerverein „Pfeil“ Rhüden, aus Anlass seines 110-jährigen Bestehens zur „Sportschau des „Pfeil“ Rhüden geladen. Zahlreiche Mitbürger, Vertreter der örtlichen Vereine und Verbände, und befreundeten Radsportvereine, so wie Vertreter der Stadt Seesen, allen voran Bürgermeister Erik Homann und Ortsbürgermeisterin Irene Pülm, sowie dem Vorsitzenden der Bezirks Braunschweig, Rainer Borchers, und der Ehrenvorsitzende des RKB „Solidarität Niedersachsen“, Helmut Minne, leisten der Einladung Folge und gaben so der Veranstaltung den angemessenen Rahmen.
Der 1. Vorsitzende Andreas Lohrey brachte in seinen Begrüßungsworten die Freude über die zahlreichen Besucher zum Ausdruck und führte weiter aus, dass an diesem Tag nicht über die durchaus beachtlichen Erfolge in der 110- jährigen Vereinsgeschichte berichtet werden sollte, sondern dem Publikum die „Gegenwart“ im „Pfeil“ Rhüden präsentiert werden soll. Mit diesen Worten übergab er auch sogleich an den Sportleiter des „Pfeil“ Torsten Eggerling, dem Moderator der „Sportschau“.
Eggerling lies sofort im Anschluss die derzeitigen Sportler des Vereins, im Alter ab 4 Jahren auflaufen, und diese zeigten, unter Anleitung, dass, was Sie immer zu Beginn des Trainings taten, dem Aufwärmen und die Alters- Leistungsklassen entsprechenden Dehnübungen. Nach dieser kurzen Demonstration ging Eggerling, nachdem er die Besonderheiten des Sportgeräts und der Wettkampffläche erläutert hat dazu über, mit dem jüngsten Sportler zu zeigen, mit welchen Übungen beim Kunstradsport begonnen wird, und wie diese erlernt werden. Auch einige Zuschauer wurden hier dazu animiert als Probanten zu fungieren um die Präsentation auszuschmücken.
In der anschließenden kurzen Pause nutzte Andreas Lohrey die Gelegenheit einige Ehrungen vorzunehmen. Für 20- jährige Mitgliedschaft wurde Elke Kleineidam, und für 10- jährige Mitgliedschaft wurden Britta und Klaus Ziegert geehrt. Ferner präsentierte Freizeit- und Breitensportleiterin Carola Knauth einen kleinen Teil der zahlreichen Breitensportaktivitäten des „Pfeil“ Rhüden, das Hallenbosseln, in dem sich der „Pfeil“ auch in der Bosselliga Harz beteiligt. Torsten Eggerling nutzte die Gelegenheit der Veranstaltung sich bei dem langjährigen „Räderwart“, Karl-Heinz Will, für die immer präzise und schnelle Arbeit bei der Reparatur und Wartung der Fahrräder zu bedanken.
Weiter ging es in der „Sportschau“ mit den Aktiven, die schon etwas länger dabei sind. Und es ging hoch hinaus. Ob Rahmen, Sattel oder Lenker, die Sportler zeigten, dass sie überall auf dem Rad Positionen finden um die vom Reglement vorgegeben Programmteile darzubieten. Die Sportler bewegten sich Vorwärts, Rückwärts, auf zwei Rädern, auf dem Hinterrad, oder im Lenker oder auf dem Steuerrohr sitzend. Und das Ganze auch noch vorwärts und rückwärts. Und zu guter Letzt wurde auch gezeigt, dass man auch unter dem Rad stehend noch fahren kann, wobei hier zusätzlich einige Püroetten möglich sind.
Torsten Eggerling erklärte und kommentierte die gesamte Palette der Möglichkeiten. Und zeigte mit den Sportlern wie diese Übungen erlernt werden können. Ferner gab es neben dem 1er Kunstfahren die Demonstration des 2er Kunstfahren auf zwei- und auf einem Rad.
Gefolgt von der Darbietung des 4er Kunstfahren mit drei Mannschaften. Hier kommt es im Besonderen, so die Ausführungen des Moderators, auf die Synchronität der Abläufe an, die auch hier nur durch stetiges Training erreicht werden kann.
Zum Abschluss durften noch einmal alle Aktiven auf die Fläche und sich dem begeisterten Publikum präsentieren.
Im Anschluss hatte jeder Gelegenheit das Sportgerät des Rad- und Kraftfahrervereins „Pfeil“ Rhüden von 1902 und auch das Hallenbossel- Equipment einmal selbst auszuprobieren, wovon reichlich Gebrauch gemacht wurde.