Ein paar Regentropfen stören nicht

Stadtbadfördervereinsvorsitzender Olaf Kempe dankte allen Beteiligten.

Guter Besuch bei der „Langen Nacht“ im Stadtbad / Programmpunkte entfallen

Ein paar Regentropfen mussten die Besucher der „Langen Nacht“ im Stadtbad am vergangenen Sonnabend verkraften. Doch nach zehn Minuten war der Spuk auch schon wieder vorbei, die Gewitter und kräftigen Schauer machten glücklicherweise einen Bogen um Bockenem herum. Das beruhigte dann auch die Nerven der Verantwortlichen vom Stadtbadförderverein, die wieder einiges auf die Beine gestellt hatten.
Leider mussten zwei der Programmpunkte entfallen. Aus persönlichen Gründen konnte das Eurofitnessstudio seine Zumba-Vorführung nicht zeigen. Und auch das Wasserballspiel zwischen dem SV Union Seesen und der Mannschaft der Wasserfreunde Spandau 04 musste abgesagt werden, da die Gäste aus der Hauptstadt nicht genügend Spieler zur Verfügung hatten.
So blieb für die Besucher aus nah und fern mehr Platz im Becken. Bis Mitternacht konnte an diesem Tag im Wasser geschwommen, gesprungen und getobt werden. Unter den Scheinwerfern ist dies natürlich ein besonderes Erlebnis. Da die Luft eine angenehme Sommerwärme hatte, das Wasser ist ohnehin immer deutlich über 20 Grad warm, nutzten viele Wasserfreunde die Möglichkeit der zusätzlichen Öffnungszeit.
Aber auch der restliche Teil des Bades war gut gefüllt. Viele Sitzplätze gab es im Biergarten nicht mehr. Das Team rund um Familie Schliebaum hatte sich allerhand einfallen lassen, um die Gäste kulinarisch zu versorgen. Von Fischbrötchen bis zur asiatischen Nudelpfanne gab es ein großes Angebot. Die Poseidon-Damen „Fit durch´s Jahr“ hatten wieder leckere Cocktails vorbereitet. Dafür dankte auch Olaf Kempe, Vorsitzender des Fördervereins, in seiner kurzen Ansprache. Ebenfalls bedankte es sich bei der DLRG, die wie immer gemeinsam mit den Schwimmmeistern die Aufsicht in und rund um die Becken führten und allen weiteren Helfern, die für einen meist reibungslosen Ablauf sorgten.
„Ich danke auch den Vorständen der DLRG und des SV Poseidon sowie meinen Vorstandskollegen für die jederzeit tolle Zusammenarbeit“, so Kempe weiter. Er erinnerte auch an die großen Investitionen, die der Förderverein in den vergangenen Monaten getätigt habe, um das Bad noch attraktiver zu gestalten. Eine niedrige fünfstellige Summe ist dabei zusammengekommen.
996 Besucher waren am Sonnabend bis 22.30 Uhr durch die Eingangstür gekommen. Die 1000er-Marke dürfte in der verbleibenden Zeit noch geknackt worden sein. Gut 600 Personen davon waren nach 18 Uhr durch das Tor geströmt und dürften damit für zufriedene Gesichter bei den Organisatoren gesorgt haben.
Leichte Kritik von einigen Besuchern gab es jedoch an den Eintrittspreisen. Hier wird der normale Eintritt für das Bad verlangt, die Einnahmen wandern jedoch nicht auf das Konto des Stadtbadfördervereins, sondern wie üblich bei der Stadt. Vor allem denjenigen, die nur kurze Zeit bleiben wollen, ist das teilweise zu viel. Zumindest ab einem bestimmten Zeitpunkt könnte man den Preis etwas senken, war zu hören.