Eine Hilfe für den Anfang

Paten und „Patenkinder“ an der Oberschule Bockenem mit ihren Klassenlehrern und der Schulleitung.

Fünftklässler an der Oberschule bekommen einen Zehntklässler an die Seite gestellt

Ein wenig „Luxus“ gönnt sich die Oberschule in Bockenem für die neuen Fünftklässler. 57 Jungen und Mädchen wurden in diesem Jahr eingeschult. Inklusive einiger Schüler mit erhöhtem Förderbedarf, die doppelt gerechnet werden, erhöht sich die Zahl auf rund 65. Trotzdem ist der 5. Jahrgang vierzügig. „Das managen wir intern“, teilt Schulleiter Sven Telake mit, denn normalerweise würde die Zahl drei Klassen bedeuten. Doch da auch einige Eltern im vergangenen Jahr die zu große Klassengröße bemängelten, hat sich die Schulleitung zu diesem Schritt entschlossen. Klassenlehrer sind Lea Meier (5a), Andreas Maurer (5b), Saskia Mank-Sander (5c) und Lena Stolzenberg (5d).
Während der Einführungswoche haben die „Neuen“ erst einmal die Schule kennengelernt. Unter anderem auch ihre Paten aus der 10. Klasse. „Mit den Paten haben die Fünftklässler einen Ansprechpartner und eine Vertrauensperson, an die sie sich jederzeit wenden können“, erklärt die Didaktische Leiterin Maren Tix. Es sei wichtig, dass auch die Jüngsten bereits jemanden von den „Großen“ kennen würden, der ihnen Ängste nehmen und helfen kann. Die Zehntklässler hatten sich ihren Paten im Vorfeld aussuchen können und während des Einführungsgottesdienstes aufgerufen. Den Gottesdienst unter dem Thema „Regenbogen“ hatten die ältesten an der Oberschule ebenfalls gestaltet und die Fünftklässler mit einem kleinen Geschenk begrüßt. Zum Ende der Einführungswoche gab es zudem ein Patenfrühstück. Jede der 10. Klassen hatte etwas mitgebracht, sodass es ein buntes Essen wurde.Paten und „Patenkinder“ an der Oberschule Bockenem mit ihren Klassenlehrern und der Schulleitung.