Eine starke Gemeinschaft nahe den Menschen

Kam gut an: Sketch über einen nicht genehmen Weihnachtsbaum.

Volles Haus und buntes Programm beim traditionellen Adventskaffee des AWO-Ortsvereins Seesen

Es gehört schon zur guten Tradition beim AWO-Ortsverein Seesen, die Seesener Bürgerinnen und Bürger am 1. Advent zum gemütlichen Adventskaffee in den Saal des Bürgerhauses einzuladen.

Auch diesmal konnte Vorsitzende Edeltraud Wollenweber auf ein volles Haus blicken und als Gäste ganz besonders den Landtagsabgeordneten Rudolf Götz, den AWO-Ehrenvorsitzenden Wolfgang Niemz, den 1. Vorsitzenden des befreundeten AWO-Ortsvereins Mechtshausen, Stefan Loske, ferner die Vertreterinnen der LAB Seesen, des Hausfrauenbundes sowie des DRK-Ortsvereins Seesen willkommen heißen.
„Die AWO ist eine starke Gemeinschaft, nahe dem Menschen, auch in Zukunft“, unterstrich Edeltraud Wollenweber in ihrer Begrüßung. Die AWO altere nicht; sie bewähre sich, helfe Kindern, Familien und älteren Menschen, die Rat und Unterstützung bräuchten für mehr Lebensqualität. „Tagtäglich engagieren sich ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der AWO Seesen, eingebunden in einem sozialen Netzwerk vor Ort in Zusammenarbeit mit der Seniorenvertretung der Stadt, dem Lokalen Bündnis für Familien, dem Arbeitskreis ‘Jung und Alt’ sowie dem Paritätischen Sozialzentrum“, erklärte die Ortsvereinsvorsitzende. Das heiße, neue Wege zu gehen, hin zu einer starken Gesellschaft, dabei Hürden zu überwinden, Probleme gemeinsam zu lösen, anderen Mut zu machen. „Das ist die AWO Seesen Tag für Tag, Woche für Woche – und das seit Jahrzehnten.“
Was die anstehenden Vorhaben angeht, so erinnerte Edeltraud Wollenweber an die bevorstehende große Silvesterparty in der Aula des Schulzentrums mit einem Programm der Extraklasse. Außerdem biete der AWO-Ortsverein im neuen Jahr in den Räumen der Begegnungsstätte im Bürgerhaus den 1. Infonachmittag im Schulterschluss mit der Seesener Seniorenvertretung und dem Paritätischen an. Sozialpädagogin Christiane Berndt berichtete dann über das Projekt „Lena“. Wie wollen wir leben? Wovon wollen wir leben? Wie wollen wir lernen, mit der Zukunft umzugehen? Diese Fragen stünden dann im Mittelpunkt.
Anschließend wurde der gemütliche Teil des Nachmittags bei Kaffee und Kuchen eingeläutet. Garanten für ein paar heiter-besinnliche Stunden waren unter anderem die MTV-Kinder von Ulla Müller mit ihrem Vortrag sowie die Akkordeon-Virtuosin Martina Barthels, die das Kaffeetrinken mit zur Jahres- und Adventszeit passenden Liedern begleitete. Mit welcher Reaktion ein Hausherr rechnen muss, wenn der von ihm ausgesuchte Weihnachtsbaum nicht so recht auf Gegenliebe stößt, das zeigten einige AWO-Damen sehr zur Freude des Publikums in einem Sketch. Außerdem sorgte wieder eine große Tombola dafür, dass die Gäste den Heimweg mit attraktiven Preisen „im Gepäck“ antreten konnten.