„Einfach mal Danke sagen“

Diesmal wurden sie bedient: Rund 200 Helfer während des Hochwassers waren zu der „Danke“-Party ins Bockenemer Feuerwehrhaus gekommen.

Hochwasser-Helfer zu Grillparty eingeladen / Rückblick auf sechs anstrengende Tage

Sechs Tage Einsatz, zu Hochzeiten über 200 Feuerwehrkräfte und Dutzende weitere freiwillige Helfer, 65 Häuser und zehn Firmen im Wasser, über eine Million Euro Schaden: Auch der Ambergau war vom Juli-Hochwasser stark betroffen. Aber: „Wir sind noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen“, sagte Bürgermeister Rainer Block mit Blick auf einige Nachbarkommunen. Trotzdem wollte er im Namen der gesamten Stadt „Danke“ sagen für den unermüdlichen Einsatz der Helfer. „Hochwasser Juli 2017 – Einfach mal Danke sagen“ lautete daher das Motto der „Party“ am Mittwochabend im Bockenemer Feuerwehrhaus. Alle Helfer waren dazu eingeladen worden, rund 200 waren gerne gekommen.

Abend aus Spenden finanziert

Das Besondere: Der Abend konnte komplett aus Spenden bestritten werden. 16 Geld- und fünf Sachspenden gingen auf dem Konto der Stadt ein. Die Bockenemer Firma „Eternal Flame“ stellte einen Großteil des Grillgutes und bereitete dieses auch vor. Vom Duroc-Hof in Mahlum kamen ebenfalls 200 Würstchen. Danken konnte das Stadtoberhaupt auch den Arbeitgebern, die für die Abstellung der Feuerwehrkräfte keine Rechnungen an die Stadt geschickt haben. Leider gab es während des Einsatzes einen Unfall, ein Feuerwehrmann musste ins Krankenhaus.
„Das 21. Jahrhundert ist erst 17 Jahre als, aber wir hatten schon unzählige ‘Jahrhunderthochwasser’“, blickte Stadtbrandmeister Alfred Schneider zurück. Er ließ auch die Tage vom 24. bis 29. Juli noch einmal Revue passieren.


Mehr zu diesem Thema können Sie in der gedruckten Ausgabe des "Beobachters" vom 18. August 2017 lesen.