„Einfach nur toll“

Eine Woche voller Sport: Der Abschlussjahrgang der Oberschule hatte für die AWO-Kindergartenkinder ein Programm vorbereitet.

Zehnter Jahrgang der Oberschule erstellt einwöchiges Sportprogramm für den AWO-Kindergarten

Eine Woche lang konnten sie sich austoben: Die Kinder des AWO-Kindergartens. 50 Kinder bekamen in der Ambergausporthalle jeden Tag ein volles Sportprogramm geboten. Erstellt wurde es vom zehnten Jahrgang der Oberschule. Die haben zwischen den Abschlussprüfungen keinen Unterricht mehr und konnten so einma die Rollen tauschen.
Jeden Tag um 9 Uhr wurden die Kinder abgeholt. Gemeinsam mit den Erziehern und einigen Eltern ging es dann in die nahegelegene Halle. Dort wurden sie jeweils in fünf Gruppen aufgeteit und dann ging es los. „Unsere Schüler waren ganz schön erstaunt, was alles nicht so klappt, wie sie es sich vorher vorgestellt hatten“, erkannte Schulleiterin Dagmar Pallinger. Gerade am ersten Tag mussten noch Erfahrungen im Umgang miteinander gemacht werden. Doch dann klappte es immer besser.
„Erzieher und Schüler haben sich dabei auch gegenseitig beobachtet. Beide konnten etwas voneinander lernen“, berichtete Kindergartenleiterin Sandra Scholz und meinte weiter, „es war einfach nur toll und hat allen riesig viel Spaß gemacht.“ Eine Wiederholung im nächsten Jahr sei auf jeden Fall angedacht.
„Wir wollen den Kindern damit auch die Angst vor den Schulgebäuden nehmen. Besonders auch für diejenigen, die in wenigen Wochen eingeschult werden, ist es zusätzlich noch einmal eine willkommene Abwechslung zum Kindergartenalltag. Nach meist drei Jahren wird es dann doch langsam etwas langweilig“, war Scholz auch mit dem Zeitpunkt absolut zufrieden.
Michael Schneider war als Sportlehrer verantwortlich für die rund 40 Jugendlichen. Auch von Seiten der Schule gab es keinerlei Klagen, im Gegenteil: „Wir wollen unsere Schüler auch soziale Verantwortung übertragen. Sie haben nun noch einmal viele Erfahrungen gesammelt und vielleicht auch Ideen für ihre zukünftige Berufslaufbahn erhalten. Sie waren alle sehr fürsorglich, mussten aber auch lernen, den Kindern Grenzen aufzuzeigen. Das haben sie wunderbar hinbekommen“, war auch die Schulleiterin der Oberschule mit dem erstmals durchgeführten Projekt zufrieden.