Endlich Tannenbaumsammeln!

Erik Behlendorf (vorne) nahm als einer der jüngsten Mitglieder der Jugendfeuerwehr Bockenem an der traditionellen Sammlung der ausgedienten Weihnachtsbäume teil.

Für die Jugendwehr eine wichtige Einnahmequelle

Auf diesen Tag hat sich Erik Behlendorf schon lange gefreut. Endlich durfte der Elfjährige mit seinen Freunden aus der Jugendfeuerwehr Bockenem die ausgedienten Weihnachtsbäume einsammeln

. Der junge Mann aus dem Nachbarort Volkersheim zählt mit zu den jüngsten Teilnehmern der Sammelaktion, die seit vielen Jahren zu Beginn eines jeden Jahres im Kalender der Nachwuchsabteilung steht. „Es ist meine erste Tannenbaumsammlung. Das alles macht großen Spaß“, berichtet Erik, der schnell den Bogen raus hat. Mit einem Schwung reicht er die Bäume seinen Kollegen auf dem Gummiwagen an. Fast so, als ob er nie etwas anderes getan hat.
Damit möglichst viele auf die Ladefläche passen, werden die Bäumchen möglichst platzsparend nebeneinander gereiht. Aber auch das Gespräch mit den Bockenemern, die den Service der Jugendfeuerwehr gerne in Anspruch nehmen, findet Erik prima. Mit vier Traktoren zogen die jungen Leute in diesem Jahr durch die Stadt. Kein Haus wurde dabei ausgelassen. „Für die Jugendfeuerwehr ist die Tannenbaumsammlung schließlich eine sehr wichtige Einnahmequelle“, berichtet Frank Saradeth, der an diesem Morgen zu den Begleitern zählt. Von den Spenden kann sich die Gruppe den einen oder anderen Wunsch erfüllen. Auch Zuschüsse für die Teilnahme an einem Zeltlager können aus dem Topf gewährt werden. „Die Spendenbereitschaft der Bockenemer ist wirklich sehr gut. Es greifen auch Leute ins Portemonnaie, die sich von gar keinem Baum trennen wollten“, weiß Frank Saradeth.
Grundsätzlich werden alle ausgedienten Tannen mitgenommen, auch wenn niemand zuhause war. Es kommt vor, dass später noch Spenden bei den Vertretern der Jugendfeuerwehr abgegeben werden. „Die Witterungsbedingungen waren ganz gut. Da haben wir schon ganz andere Jahre erlebt“, berichten die Verantwortlichen. Nachdem auch der letzte Baum verladen war, ging es zurück zum Feuerwehrhaus. Dort wartete bereits eine Vesper und Getränke auf die insgesamt 50-köpfige Gruppe. Alle Bäume landeten am Ende des Vormittags auf der Deponie in Schlewecke.