Entnahme von Bodenproben wird fortgesetzt

Auf Behinderungen müssen sich die Autofahrer in nächster Zeit auf der A7 zwischen Bockenem und dem Dreieck Salzgitter gefasst machen. (Foto: Vollmer)

Behinderungen durch Sperrungen des Hauptfahrstreifens auf der A 7

Auf dem schadstoffbelasteten Abschnitt der Autobahn 7 zwischen dem Dreieck Salzgitter und der Anschlussstelle Bockenem werden die Probeentnahmen in den Seitenbereichen seit dem heutigen Dienstag fortgesetzt. Hierauf wies die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr am Montag in Hannover hin. Die Arbeiten waren bereits für Mitte Januar angekündigt worden, mussten aber witterungsbedingt verschoben werden.
Im Bereich des Dreiecks Salzgitter müssen sich Kraftfahrer auf der A 7 in dieser und in der nächsten Woche in beiden Fahrtrichtungen teilweise auf erhebliche Behinderungen durch Sperrungen des Hauptfahrstreifens einstellen. In der nächsten Woche kommt es deswegen auch zu Behinderungen im Bereich der Anschlussstelle Bockenem. Die Arbeiten finden punktuell als Tagesbaustellen statt. Sie beginnen jeweils nach dem morgendlichen Berufsverkehr etwa ab 9 Uhr und sollen jeweils bis spätestens 18 Uhr (freitags bis 12 Uhr) beendet sein. Witterungsbedingte Verzögerungen sind jedoch möglich.
Nach Abschluss dieser punktuellen Maßnahmen beginnen Mitte Februar weitere Probeentnahmen, bei denen der Hauptfahrstreifen der A 7 zwischen der Anschlussstelle Bockenem und dem Dreieck Salzgitter in größeren Abschnitten gesperrt werden wird. Hierzu will die Landesbehörde noch rechtzeitig informieren. Voraussichtlich Anfang März sollen dann die im vergangenen Herbst begonnenen Sanierungsarbeiten im Mittelstreifen der A 7 fortgesetzt werden.
Grund für die Probeentnahmen und Sanierungsarbeiten in diesem Bereich der Autobahn 7 ist eine Belastung mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK). Ursächlich hierfür ist eine nicht sachgerechte Ausführung der beauftragten Arbeiten zum sechsstreifigen Ausbau zwischen 2011 und 2014.