Erfolgreiches Jahr für Förderverein der MiA

Fünf Jahre ist die MiA bereits aktiv, und aus dem Stadtleben nicht mehr wegzudenken.

AWO hat Trägerschaft noch nicht übernommen / Heute Sitzung über weitere Finanzierung

Der Förderverein der MiA ist für die Freiwilligenagentur auch weiterhin eine wichtige Stütze. Denn obwohl der AWO-Kreisverband an dem Projekt großes Interesse hat, konnte er die Trägerschaft noch nicht übernehmen. So bleibt diese vorerst beim Förderverein, der mit dafür sorgt, dass die MiA aus dem Stadtleben kaum noch wegzudenken ist.

Die 1. Vorsitzende Ursula Lother begann die Jahreshauptversammlung mit dem Hinweis, dass es in den vergangenen fünf Jahren viele Höhen und Tiefen gab. In ihrem Bericht musste sie bedauernd feststellen, dass der erhoffte Zuschuss der AWO noch nicht gezahlt werden konnte. Doch, so die gute Nachricht, konnte dies durch höhere private Spenden ausgeglichen werden. Eine gute Nachricht ist dies auch für die Stadtkassen, denn dadurch konnte deren Zuschuss gegenüber der Planung um 2000 Euro verringert werden. Dies auch, weil die MiA Landesmittel in Höhe von 17.500 Euro erhielt – so viel wie nie zuvor. Der Förderverein selbst konnte in etwa 8000 Euro zusteuern. Positives konnte Lother auch aus dem Mitgliederbereich vermelden, denn deren Zahl ging im vergangenen Jahr von 102 auf 113 nach oben.
Susanne Meyer war anschließend mit dem Tätigkeitsbericht der MiA an der Reihe. Sie erzählte von einem wiederum arbeitsreichen Jahr. Hervorzuheben sei diesmal besonders das Projekt „Garten“. Der wurde in den vergangenen beiden Sommern hergerichtet und hat sich inzwischen zu einem echten Kleinod verwandelt. So konnten dort in den vergangenen Monaten auch etliche Veranstaltungen über die Bühne gebracht werden. Angefangen vom Mehrgenerationengarten, bei dem jedesmal 50 bis 60 Personen vorbeischauen, über Kinderbetreuung und Frühschoppen, bis zur kürzlich durchgeführten 5-Jahres-Feier.
Nico Kuznik zeigte mit einer Power-Point-Präsentation Fotos von den vielen Veranstaltungen und erläuterte diese und die weiteren Tätigkeiten der MiA. Denn natürlich gibt es auch viele Arbeiten, die nicht im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Glühbirnenwechseln, Begleitung zum Arzt oder Einkauf oder Hilfe beim Ausfüllen verschiedenster Formulare – die Liste ist umfangreich. Auch die rund 80 Kriegsflüchtlinge, die in Bockenem untergekommen sind, sind oft in dem ehemaligen Uhrmachergeschäft auf dem Buchholzmarkt anzutreffen und bitten um Hilfe. Flohmärkte, PC-Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene, der soziale Tannenbaum, die Aktionen „Nikolausstiefel“ und „sozialer Tannenbaum“ werden ebenfalls von der MiA federführend begleitet.
Ein wichtiger Termin für die Zukunft der Freiwilligenagentur ist der heutige Dienstag. Denn im Jugendausschuss wird über die künftige Finanzierung von Seiten der Stadt beraten und abgestimmt. Vor zwei Jahren gab es nur eine knappe Mehrheit. Die SPD störte damals an der Verwaltungsvorlage unter anderem, dass die Stadt ein mögliches Defizit aus ihrer Kasse bezahlen solle. Heute um 18.30 Uhr beginnt die Sitzung im großen Sitzungssaal des Rathauses.