Finanzspritze für Feuerwehrnachwuchs

Freude bei den Kinder- und Jugendfeuerwehren aus dem Stadtgebiet Bockenem und Holle: Alle erhielten einen Scheck über 200 Euro aus den Reinerträgen des Gewinnsparens der Volksbank eG.
 

Volksbank eG unterstützt Kinder- und Jugendfeuerwehren aus der Region Bockenem und Holle

Von Daniel Hinz
Bockenem

Die Jugendfeuerwehren aus dem Stadtgebiet Bockenem und aus Holle können sich über eine Spende der Volksbank eG freuen. Die Kinder- und Jugendfeuerwehren aus den Ortschaften Bockenem, Bornum, Werder, Schlewecke, Volkersheim, Heersum, Holle, Sottrum, Grasdorf, Ilde, Sillium, Hary, Störy und Bönnien konnten jeweils einen Scheck über 200 Euro in Empfang nehmen. Neben Vertretern aller bedachten Gruppen, konnte Dieter Brinkmann, Vorstand der Volksbank eG in Bockenem, auch die stellvertretende Landrätin Margret Köster sowie Bürgermeister, Ortsbürgermeister und weitere Funktionsträger der Feuerwehren begrüßen.
Bereits in den beiden letzten Jahren hat die Volksbank eG den Kinder- und Jugendfeuerwehren insgesamt 23.000 Euro aus den Reinerträgen des VR-Gewinnsparens zur Verfügung gestellt. „Auf Anregung von Innenminister Uwe Schünemann, der im vergangenen Jahr an der Veranstaltung in Seesen teilnahm, haben wir uns entschlossen, nochmals alle 61 Kinder- und Jugendfeuerwehren in unserem Geschäftsgebiet mit insgesamt 12.200 Euro zu fördern“, berichtet Dieter Brinkmann. „Wir treten für die Förderung der Kinder- und Jugendfeuerwehren ein, da die Feuerwehren viele ehrenamtliche Stunden im Laufe eines Jahres für das Allgemeinwohl leisten“, würdigt Brinkmann die Arbeit der Feuerwehren. Viele Veranstaltungen seien ohne die Unterstützung und den ehrenamtlichen Einsatz der örtlichen Feuerwehren nicht möglich, ist sich der Vorstand der Volksbank eG sicher. Da die Kommunen oft nicht mehr die finanzielle Unterstützung gewähren könnten, die sie jahrelang zur Verfügung gestellt hatten, sei es um so wichtiger, dass die Volksbank eG die regionalen Vereine, Schulen, Kindergärten und die Feuerwehren immer wieder finanziell bei der Umsetzung ihrer Projekte unterstütze.
Die ausgeschütteten Reinerträge sollen für die Anschaffung von Ausbildungsgegenständen wie Beamer und PC, Lehrmaterial, einheitliche Bekleidung, Sicherheitsschuhe, Schutzhandschuhe und vieles mehr eingesetzt werden.
Dieter Brinkmann hofft, dass sich möglichst viele Kinder und Jugendliche für die Arbeit der Feuerwehr begeistern, damit die spätere Einsatzbereitschaft der Ortswehren gewährleistet ist. Denn 95 Prozent der aktiven Mitglieder einer Ortsfeuerwehr gehen aus den Reihen der Nachwuchsorganisationen hervor. Dieter Brinkmann weist darauf hin, dass es eine wichtige Säule im Geschäft der Volksbank eG sei, weiterhin als Förderer die verschiedensten Institutionen in der Region zu unterstützen: „So wollen wir Kundennähe und unsere Verantwortung für die Region zeigen.“
Die Volksbank eG in Alfeld, Bad Gandersheim, Bockenem, Langelsheim und Seesen hat in den vergangenen fünf Jahren rund 395.000 Euro für die Förderung verschiedener Institutionen zur Verfügung gestellt. Davon wurden den allgemeinbildenden Schulen und den Kinder- und Jugendfeuerwehren im gesamten Geschäftsgebiet mehr als 70.000 Euro übergeben. Bei der Übergabe der Reinerträge an die Jugendfeuerwehren in Seesen nahm sogar der Niedersächsische Finanzminister Hartmut Möllring teil (der „Beobachter“ berichtete). Erst vor kurzem hatten auch verschiedene Vereine aus Bockenem und Holle profitiert, hierbei handelte es sich ebenfalls um Reinerträge aus dem Gewinnsparen.
Gruß- und Dankesworte sprachen die stellvertretende Landrätin Margret Köster und Joachim Lootz für die Stadtverwaltung Bockenem. Lootz dankte gleich dreifach: den aktiven Kinder und Jugendlichen, den Führungskräften, die für die Ausbildung verantwortlich sind und der Volksbank für die Unterstützung. Auch sein Aufruf ging an die Jugendlichen, dabeizubleiben, um die Ortsfeuerwehren aufrecht erhalten zu können. In einigen Gemeinden müssten Feuerwehren mangels Mitgliedern bereits zusammengelegt werden. Dies wolle man im Stadtgebiet Bockenem vermeiden.